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Mundartwörter und ihre Bedeutung, hier werden Begriffe aufgeschrieben die langsam aber sicher in Vergessenheit geraten und vor noch nicht so langer Zeit bei uns in Rommerz Umgangssprache waren.

Die Schreibweise ist nach Gutdünken gewählt.



Wörter die dazugekommen sind

MIRBLINNSCHÖDEHEI - Wir bleiben schön Daheim

  

Kerchdorm - Kirchturm
Uffgeschdanne - Aufgestanden
Negglôs - Nikolaus
Heilichômnd - Heiligabend
Irchendwie - Irgendwie
Be´kônnsde - Wie kannst du nur
Chressdôg - Heiligabend
Hüttzedôgs - Heutzutage
Üwôhauptnüscht - Überhauptnichts
Ruisdenz - Raus ziehen
Haand - Hand
Röcksicht - Rücksicht
Öbschied - Abschied
Verschdeh - Verstehen
Goarnet - Garnicht
die Zott - der Teil der Kanne aus welcher die Flüssigkeit kommt
Triewel -Weintrauben

Schnorrbeezel - Kreisel
Zwackel - Gabelförmiger Ast
Wenk - wenig

Urze - Überreste

Neujährchen - runder Kuchen zu Neujahr
Saigdöpp - Nachttopf
Pötsch - Pfütze
Schroah - schlecht
Raum - Rahm, Sahne
Schussel - unbesonnene Frau

Munkeln - Im Dunkeln ist gut munkeln
Lusch - Spielkarte die nichts zählt, Frauenperson
Mischucke, er ist - geistig gestört
Schläht - albern, dumm
Ä rächt Schwupp - kräftige Frau
Motze - Jacke
Krips - Kerngehäuse vom Apfel, Kehlkopf
Lepp - Lippe, auch holzernes Trinkgefäß
Hound -Hund
Kermes - Kirchweih
Kruit - Kraut
Wall Luiet - Prozessions Gänger
Hutzelsonndig - Sonntag nach Rosenmontag
Hoste es gehoät - gehört
Hollerstrauch - Holundstrauch
Erwes - Erbsen
Ferbes - Wollsocken
Backpfiff - Ohrfeige
Kutz - Kerl
Kungeln -Feilschen, Handeln
Foaset - Fastnacht
Fuist - Faust
Deppe - Topf
gedonse - ziehen

Bensel - Pinsel
Borwes - ohne Schuh und Strümpf, barfuss
Buch - Bauch
Freittig - Freitag
Säubezel - Lump oder Schuft
Aeller die - Großmutter
Aellevotter der - Großvater


   
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