VDK

 Die ersten VdK Ortsgruppen im Landkreis Fulda kamen aus den Ortschaften Neuhof, Rückers, Fulda und Bad Salzschlirf, die drei Buchstaben VdK standen damals für: Verband der Körperbehinderten, Arbeitsinvaliden und Hinterbliebenen. Dem Verband war es Verboten das Wort Kriegsgeschädigte oder Kriegshinterbliebene zu verwenden. Die VdK Ortsgruppe Rommerz wurde am 15. April 1951 gegründet. Ihr erster Vorsitzender wurde Josef Schad aus dem damaligen Steinweg, heute Eichweg, sein Stellvertreter war Damian Hofmann, Hauptstraße, heute Hauswurzerstraße. Der Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

1. Vorsitzender Josef Schad geb. 15.04.1904 Steinweg
2. Vorsitzender Damian Hofmann geb. 20.11.1902 Hauptstraße
Kassiererin Luise Reith geb. 21.07.1902 Hauptstraße
Schriftführerin Luise Reith geb. 21.07.1902 "     "
Hinterbliebenen Betreuer Bibiane Heil geb. 29.05.1904 Am Fuchsberg
Beisitzer Josef Jahn geb. 24.07.1895 Fliedenerstraße 7
Willi Klaus geb. 06.06.1920 Magdloser Weg
Ferdinand Weber geb. 24.12.1913 Josefstraße
Revisoren Richard Kollmann geb. 20.06.1922 Hauptstraße
Ferdinand Wienold geb. 29.05.1915 Bergstraße













In 1954 bestanden bereits 57 Ortsgruppen mit insgesamt 2800 Mitgliedern, bis zu 50 % der Mietglieder sind in 1956 Witwen. Im Jahre 1957 wird H. Josef Jahn als Vorsitzender der VDK geführt. Die VdK wird am 17. Februar 1967 als "gemeinnützige Körperschaft" anerkannt. Im Jahre 1992 wird H. Willi Klaus als Vorsitzender genannt. In 1999 hat die Ortsgruppe Rommerz 51 Mitglieder, davon 10 Kriegsbehinderte, 17 Hinterbliebene (Witwen), 20 Behinderte, 1 Rentner und 3 sonstige Mitglieder.   

Heute stehen im Sozialverband VdK Deutschland e. V. (VdK) die Werte, soziale Gerechtigkeit und Solidarität, Hilfe zur Selbshilfe und den Erhalt der sozialen Sicherungssysteme im Vordergrund. Die Themen die von dem Verband aufgegriffen werden, reichen von Renten-, Sozial-, und Gesundheitspolitik bis hin zu Biothik und Patientenrecht.    

   
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