Ausflug der Rommerzer Holzhauer mit ihrem Förster nach Rüdesheim
  15.8.1950 Holzhauer Ausflug



Rommerzer Holzhauer waren, Franz Gärtner, Josef Gärtner, Friedrich Schad, Damian Schad, Emil Weger, Wilhelm Mahr, Karl Kreß, Norbert Kreß, Hermann Schad, Gustav Gärtner, Karl Hohmann, Josef Gisselmann, Karl Hack, Emil Hack, Franz Buchmann, Siegfried Klug, Edmar Kopp, Berthold Hofmann, Otto Diegmüller (Neuhof). Zu den normalen waldarbeiten wie Holzeinschlagen, Kulturpflege und Lichten gehört auch der Wegebau, das Errichten von Silos, Futterstände und Hochsitze bauen, sowie das Beschriften von Districktsteinen. Auch wurden im Sommer die Waldwiesen gemäht sodass im Winter das Futter an die oft schon wartenten Tiere verfüttert wurde. Die Jagdhütte (Rommerzer Hüse) im Revier des Forsthauses Rommerz wurde von Hermann Schad, Siegfried Klug und Josef Gärtner erbaut. Von Hermann Schad wurden die Steine behauen und Josef Gärtner richtete das Blockhaus. Das Waldhaus wurde für Feierlichkeiten (siehe Heimatkalender 2010 Oktober) und für die Übernachtung der Jungförster genutzt. Es verfügt über zwei Schlafmöglichkeiten, eine Kochstelle und einen Kühlraum (Erdkeller).Unter dem Förster Glotz wurden in Käferlöcher (Löcher die im Wald entstanden, wenn von Käfern befallene Bäume gefällt wurden) drei bis vier Bäume geschlagen und beobachtet. Nach ca. 14- tagen hatte sich der Käfer eingenistet, anschließend wurden die Bäume geschält und mittels eines Perlonstrumpfes mit Kartoffelkäfergift eingestäubt. Damit wurde der Käfer mit einfachsten Mitteln erfolgreich bekämpft.

Zum Neuhofer Forst gehörten damals die Forstämter Rommerz, Hauswurz, Giesel, Istergiesel, Magdlos und Hosenfeld

Rommerzer Häuschen1

 
                         

          Gustav Gärtner, Siegfried Klug, Karl Kreß  

   
 Wilhelm Heumüller  Franz Buchmann
   
Edmar Kopp, Siegfried Klug   Franz Will, Jürgen HeumüllerOtto Diegmüller, Siegfried Klug
Heimat und Geschichtsfreunde Rommerz e. V. Ewald Henkel Januar  2011
   
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