Hier möchten wir Menschen vorstellen, die für Rommerz Verantwortung in Vereinen, für Mitbürger, Natur, Kirchen, Politik oder für das Gemeindeleben im allgemeinen übernehmen und übernommen haben. Auch werden Menschen mit besonderen Erlebnissen, Auszeichnungen oder Taten auf diesen Seiten vorgestellt. 

"Die Menschen prägen ein Dorf

Wir nehmen gerne, für dieses Projekt, Vorschläge oder Manuskripte von Ihnen auf.

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Horst Bannert hat bis heute verschiedene Aufgaben in Vereinen und Verbänden übernommen und mit Leben gefühlt. Seinen Schwerpunkt in der Vereinsarbeit hat Horst durch seinen Beruf als Bergbau Ingenieur im bergmännischen Vereinsleben, weitere ehrenamtliche Tätigkeiten leistete und leistet Horst für die evangelische Kirchengemeinde Neuhof und er ist in einigen Vereinen in seinem Wohn- und Heimatort Rommerz passives Mitglied.

Am 17. September 1997 bekam Horst für seine ehrenamtlichen Tätigkeiten vom Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

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  Horst Bannert  




Lebens und Berufsdaten

30.November 1928 geboren in Egeln. Kreis Staßfurt
1941 - 1947 Besuch der Oberschule in Egeln, unterbrochen von Januar 1944 bis März 1945 durch den Einsatz als Marinehelfer in der Nähe von Cuxhagen und auf Borkum.
1. November 1947 Beginn des Bergbaupraktikums im Braunkohletiefbau "Cäcar" bei Egeln.
Januar 1949 - April 1950 Weitere Praktika im Eisenerz ("Braunsumpf"), Hüttenrode im Harz und Kali (Berlepsch - Maibach), in Staßfurt.
1950 - 1952 Studium an der Bergbau - Ingenieur - Schule in Eisleben
1952 - 1954 Studium an der Bergakademie Freiberg in Sachsen
14. Janaur 1955 - 31. Juli 1985 Berufstätigkeit auf dem Kaliwerk Neuhof - Ellers,
seit 1965 als Leiter der Aus- und Vorrichtung und Regulierung.
20. Mai 1955 Heirat mit Ingrid, geb. Henning
1956 und 1958 Geburt unserer Söhne Volker und Lutz
Oktober 1975 Bezug unseres Hauses in Rommerz

 

Daten seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten im bergmännischen Vereinsleben
 

1955 Eintritt in den Bergmannsverein "Glückauf" Neuhof
Ab 1958 Mitglied des Vorstandes des Bergmannsvereins Neuhof
1971 - 1997 Vorsitzender des Bergmannvereins "Glückauf" Neuhof
Ab 1972 Jährliche Bergmannsandacht am Erntedanktag
1973 Gründung des Hessischen Landesverbandes
1973 - 1997 Erster Vorsitzender des Hessischen Landesverbandes
1978 Besiegelung der Barbarapartnerschaft mit dem Panzerartilleriebataillon 355 in Wildflecken
1988 Erste briefliche Kontaktaufnahme mit der Berggrabebrüderschaft Ehrenfriedersdorf
Sommer 1989 Erster Besuch bei der Berggrabebrüderschaft Ehrenfriedersdorf
9. März 1989 Verleihung des Ehrenbriefes des Landes Hessen
9. Dez. 1989  Ehrenmitglied des Bergmannsvereins Neuhof
1990 Gespräche mit 13 Bergbruderschaften im Erzgebirge zur Gründung des Sächsischen Landesverbandes
1990 Beratung bei der Gründung des Bergmannsvereins Unterbreizbach, Rossleben und der Landesverbände Thüringen und Sachsen - Anhalt
 26. März 94 Ehrenvorsitzender des Bergamannsverein "Glückauf" Neuhof
 8. März 1997  Ehrenmitglied des Hessischen Landesverbandes


k1960 03   Berufsschule Neuhof H. Bannert H. Hotze  
Die Berufsschule in Neuhof (heute Albert Schweizer Schule)
mit einer Klasse Berglehrlinge des Werkes Neuhof - Ellers.
unten rechts Horst Bannert
 



1965 Mitglied des provisorischen Vorstandes zur Gründung des Bundes Deutscher Bergmanns- Hüten und Knappenvereinen 
19. Juni 66    Satzungsgebende Gründungsversammlung des BDBHKV
1966 - 1997 Bundesvorstandsmitglied
Seit 1965 Mitarbeit in der "Union Europäischer Bergmanns-, Knappen- und hüttenmännischer Vereine", ab 1979 "Vereinigung Europäischer Berg- und Hüttenleute" (FEMS) 
1979 - 2001   Deutscher Delegierter in der FEMS
21. Juli 1997 Ehrung als Mitbegründer des Bundes und für 30. - jährige Tätigkeit als Bundesvorstandsmitglied
April 1998 Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine 
16. 6. 16         Verleihung der goldenen Ehrennadel des Bundes aus Anlass des 50- jährigen Bestehen des Bundes
1965 Mitglied des provisorischen Vorstandes zur Gründung des Bundes Deutscher Bergmanns- Hüten und Knappenvereinen 
19. Juni 66    Satzungsgebende Gründungsversammlung des BDBHKV
1966 - 1997 Bundesvorstandsmitglied
Seit 1965 Mitarbeit in der "Union Europäischer Bergmanns-, Knappen- und hüttenmännischer Vereine", ab 1979 "Vereinigung Europäischer Berg- und Hüttenleute" (FEMS) 
1979 - 2001   Deutscher Delegierter in der FEMS
21. Juli 1997 Ehrung als Mitbegründer des Bundes und für 30. - jährige Tätigkeit als Bundesvorstandsmitglied
April 1998 Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine 
16. 6. 16         Verleihung der goldenen Ehrennadel des Bundes aus Anlass des 50- jährigen Bestehen des Bundes
1965 Mitglied des provisorischen Vorstandes zur Gründung des Bundes Deutscher Bergmanns- Hüten und Knappenvereinen 

 1965  Mitgleid des provisorischen Vorstandes zur Gründung des Bundes Deutscher Bergmanns- und Hütten- und Knappenvereíne
19. Juni 66    Satzungsgebende Gründungsversammlung des BDBHKV
1966 - 1997 Bundesvorstandsmitglied
Seit 1965 Mitarbeit in der "Union Europäischer Bergmanns-, Knappen- und hüttenmännischer Vereine", ab 1979 "Vereinigung Europäischer Berg- und Hüttenleute" (FEMS) 
1979 - 2001   Deutscher Delegierter in der FEMS
21. Juli 1997 Ehrung als Mitbegründer des Bundes und für 30. - jährige Tätigkeit als Bundesvorstandsmitglied
April 1998 Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Bergmanns-, Hütten- und Knappenvereine 
16. 6. 2016         Verleihung der goldenen Ehrennadel des Bundes aus Anlass des 50- jährigen Bestehen des Bundes

September 1964  Eintritt in den Ring Deutscher Bergingenieure (RDB)
 1967  Gründung der RDB - Bezirksgruppe Neuhof
1967 - 1968 2. Vorsitzender der RDB - Bez. - Gruppe Neuhof
1984 - 1997 2. Schriftführer der RDB - Bez. - Gruppe Neuhof
1994 Verleihung der goldenen Ehrennadel des RDB
1992 - 1997 Stellv. Geschäftsführer des RDB - Bez. - Vereins Werra - Fulda

 

kBerglehrlinge 1957 Lehrer Bannert Nissenhütte  
links Horst Bannert mit den ersten Bergschülern  



1960  1. Treffen "ehemaliger Eisleber Bergschüler" in Kassel, danach jährliche Treffen; 1981, 1983, 1986 v
on mir in Fulda organisiert
1991 Teilnahme am 1. gesamtdeutschen Treffen in Eisleben. Eintritt in den "Verein zur Förderung von Wirtschaft und Technik" (VTW), aus dem der "Traditionsverin Bergschule Eisleben" (TVB) entstand. Danach jährliche Traditionstreffen
1992 Koordinierung der Suche nach unseren Jahrgangskameraden; seitdem 3 - 4 Rundschreiben jährlich an alle zur Kontaktpflege
1995  Erstes Jahrgangstreffen in Stolberg/Harz, organisiert von Marianne und Werner Kohlmann. Danach jährliche Treffen
13.Mai         Ernennung zum Ehrenknappen des TVB 
30.Mai 1999  Ernennung zum Ehrenmitglied des TVB
27.Mai 16    Verleihung der Verdienstmedaille des LV Sachsen - Anhalt


Daten weiterer ehrenamtlicher Tätigkeiten

1971 - 2001 Kirchenvorsteher der evangelischen Kirchengemeinde Neuhof
1973 Berufung zum Lektor durch den Bischof der Evangelischen Landeskirche Kurhessen - Waldeck (EKKW)
1980 - 2001 Beiratsmitglied im Kirchenkreis Fulda, im Sprengel Hanau und in der EKKW
1981 - 2001 Beiratsmitglied im Kirchenkreis Fulda, im Sprengel Hanau und in der EKKW
2001 Ernennung zum Ehrenmitglied des Kirchenvorstandes der evangelischen Kirchengemeinde Neuhof
2001 Wahl zum Vorsitzenden des Synodalausschusses "Gemeindeentwicklung" im Kirchenkreis Fulda
24.September 2001   Verleihung der Dankplakette der EKKW durch den Bischof
2009 - 2014 Initiative zur Gründung des Fördervereins zur Restaurierung und Erhaltung der Ratzmannorgel in der Evangelischen Kirche Neuhof und Tätigkeit als Vorsitzender 
24.10.2014 Verleihung der "Elisabethenmedaille" der EKKW durch den Bischof


17.September1997      Auf Grund meiner ehrenamtlichen Tätigkeit wurde mir vom Bundespräsidenten das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen



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Lehrer Friedrich (Fritz) Schäfer

von Martin Schiebener

Friedrich Willibald Schäfer wurde am 9.Januar 1912 als Sohn des Maurers Ferdinand Schäfer, geb. am 18.4.1883, wohnhaft in Rommerz Hs. Nr. 41 und dessen Ehefrau Emma Schäfer, geb. am 4.7.1885 geb. Schäfer in Rommerz geboren.

Seine Aufnahme in die Grundschule Rommerz war am 19. April 1918 zusammen mit noch 22 Kindern. Am 21. Mai des Jahres 1922 heiratete die Witwe Emma Schäfer der Witwer Josef Schiebener aus Rommerz.

Im Schuljahr 1922/23 wechselte Friedrich Schäfer in die Oberklasse. Er machte in der Winfriedschule in Fulda sein Abitur und dann in dem oberschlesischen Beuthen an der dortigen Hochschule seine Ausbildung.

Trotz guter Prüfungen war es nicht möglich gewesen vorerst 1938 in den Schuldienst übernommen zu werden.

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Arbeitslosigkeit, Arbeitsdienst, Reichsarbeitsdienst sowie Tätigkeiten in der Baubranche wechselten mit verschiedenen Einsätzen an verschieden Schulen im Fuldaer Land.Diese waren in Fulda, Langenbieber, Sarrod, Sannerz und Pfaffenrod

Am 12. Februar 1939 heiratete er die Schneiderin Sophia Wetter, geb. am 29.11.1916 aus Neuhof - Ellers, Haus Nr. 90. Aus der Ehe gingen 4 Kinder hervor, nämlich Dietmar, Ingrid, Stephanie, und
Mattias.

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An seinem Geburtstag am 9. Januar 1940 wurde er als Soldat eingezogen, erst 1945 kehrte er in seine Heimat zurück. Nach kurzem schulischen Zwischenspiel in Magdlos wurde Schäfer im Oktober 1946 an die Neuhofer Volksschule versetzt.

Am 5. Juli 1953 traf ihn ein schwerer Schicksalsschlag. Seine Tochter Ingrid, damals 8 Jahre alt, ertrank an diesem Sonntagnachmittag beim Spielen nahe des Bahnhofstellwerkes in Neuhof. Sie rutschte aus, glitt ins Wasser und wurde von einem Strudel erwischt. Erst nach 160 Metern kam sie wieder an die Oberfläche, wo sie von einem Mann aus dem Wasser gezogen wurde. Leider blieben die Wiederbelebungsversuche erfolglos.

An der Neuhofer Volksschule blieb er 30 Jahre, feierte sein 40jähriges Dienstjubiläum und trat mit Ende des Schuljahres 1976/1977 in der Wernher- von - Braun Schule in den Ruhestand. Bei seiner Verabschiedung verwies Konrektor Hau darauf, dass Fritz Schäfer nicht nur die älteste Lehrperson der Wernher - von -Braun Schule sei, sondern auch am längsten in Neuhof sei. Er sei stets ein beliebter Erzieher geblieben. Er habe all die Eigenschaften, die einen Lehrer aus Berufung charakterisieren.

Neben der Schule und der “Schreiberei” für die Fuldaer Zeitung war Fritz Schäfer aktives Mitglied des Pfarrgemeinderates, bei der VHS-Zweigstelle Neuhof und bei fast jedem DRK-Blutspendetermin im Einsatz. Der leidenschaftliche Imker war über zwei Jahrzehnte Vorsitzender des Inkervereins Neuhof, war für die Pressearbeit des Kreisimkervereins Fulda zuständig und Lehrbeauftragter im Landesverband Hessischer Imker.

Für die Neuhofer war er der “Bienen-Schäfer”, der radelnde Fotograf und Reporter. Die FZ erlebte ihn als einen Mitarbeiter, der zu der seltsamen Gattung Mensch gehörte, die sich durch Originalität und Fröhlichkeit auszeichnete. Schäfer war das, was man im besten Sinne des Wortes ein Original nennt.

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Zusammengestellt von Martin Schiebener.
Fritz Schäfer war ein Onkel von Martin Schiebener und dessen Taufpate.

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Der "SV Kurier" schrieb am 11.Sept. 1977 zum Spiel der A Klasse Fulda Süd, SV Neuhof gegen SG Rommerz


Vor zwei Jahrzenten:

                                                    TRUDEL DEUTRICH GEHÖRTE DAZU

Im "Glückauf" -Stadion wurde dieser Tage letzte Hand angelegt. Die Verschleißerscheinungen an den Spielfeldern nach einer zu Ende gegangenen Spielrunde wurden, soweit reparabel, beseitigt. Nun leuchtet er wieder, der sattgrüne Rasen des Stadion - Hauptplatzes. Selbst die trostlosen Kahlstellen der Torräume wurden mit neuen Rasenstücken überdeckt. Ein Hauch von Erwartung macht sich nun über dem Gelände breit. Jetzt werden sie förmlich herbeigesehnt, die Derbys der A-Klasse Süd, die Vergleiskämpfe zwischen den sporttreibenden Vereinen im Großraum Neuhof. Es ist indes für den SV Neuhof nicht allein der Reiz de Neuen, der neugierig macht. Vielmehr kommt es nach mehr als zwanzig Jahren wieder zu Begegnungen mit Fußballvereinen, die in den vierziger und fünfziger Jahren Träger des Sportlebens im südwestlichen Teil des Kreises Fulda waren.

Wer erinnert sich heute, so er die Zeit der damaligen Epoche miterleben konnte, nicht gern an die großen Tage des Heimatsportes dieses Zeitraumes? Wenn sic nun am 2. Septembersonntag die Elf der SG Rommerz und der gastgebende SV Neuhof wieder unter Wettkampfbedingungen gegenüberstehen, drängen sich bei den Altgedienten beider Verein Rückerinnerungen auf, Nostalgisches fließt ein. Namen von Spielerpersönlichkeiten kehren ins Bewusstsein zurück. Namen wie Adolf Bagus, Karl Eckert, Schad, Peter Mahr, Reinhold Imhof und Erich Bülte, der spätere SV-ler stehen für einen Zeitabschnitt, in dem der Heimatfußball für alle Bevölkerungsschichten unseres Raumes einen weit höheren Stellenwert besaß als heute. Auf Neuhofer Seite repräsentierten Franz Baumann, Alfred Galgsdies, Fritz und Reinhold Auth, Elmar Heurich und Rudi Leitsch, um nur einige zu nennen, im Verbund mit ihren übrigen Mannschaftskameraden ein Kapitel SV-Vereinsgeschichte.

Es gibt aus dieser Zeit eine Vielzahl von erinnerungswürdigen Momenten. Solche von den Spielen selbst und solche vom Rande des Geschehens. Ein Schmunzeln überkommt auch heute noch den damals Dabei gewesenen, wenn im Gespräch die Gestalt der Rommerzer Trudel Deutrich in Erinnerung gebracht wird. Sie gehörte zur SG Rommerz und zum Bild der heimischen Sportplätze wie die Tornetze zum Torgebälk. Ihre resoluten Zwischen- und Anfeuerungsrufe, ein stets drohend in Richtung des gegnerischen Spieler zeigender Regenschirm waren Ausdruck einer Vereinsverbundenheit, wie diese heute kaum, oder nicht mehr praktiziert wird.

Die Fußballabteilung des SV Neuhof wünscht zum Spiel der beiden benachbarten Vereine allen Besuchern einen angenehmen Aufenthalt im Stadion und viel Freude an einem Spiel, das eine Werbung für den Heimatsport sein soll.

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 "Rhöner Urstoff"

Rhöner Urstoff ist ein Rommerzer Musiktrio, dass unter anderem Volks- und Stimmungsmusik, Volkslieder und auch alte und neue „Rommerzer Lieder“ in seinem Repertoire hat. Zum Beispiel wird von Ihnen das alte Fuchsberglied, Hey Rommerz oder Auf der Kemmetebrück da steht ein Wirtshaus gespielt. mit Akkordeon, Gitarre, Bariton, Ziehharmonika und Gesang sorgt das Trio für Stimmung auf Vereins-, Familienfesten in kleinen und in größeren Rahmen.

Anette Fischer                            Hans Fischer                       Elmar Heil  
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Rosenmontag  
           Rhöner Urstoff Rosenmontag in unserem Bürgerladen  



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Marcel Sauermann aus Rommerz ist bundesbester Bergbautechnologe, sein Ausbildungsbetrieb ist das Werk der K+S KALI GmbH in Neuhof - Ellers

Der 21-jährige Rommerzer Marcel Sauermann hat im Sommer 2014 seine Ausbildung zum Bergbautechnologen der Fachrichtung Tiefbautechnik abgeschlossen und arbeitet seit dem 1. Juli 2014 als Mitarbeiter im bergbaulichen Bereich des Grubenbetriebes. Von 2012 bis 2014 war er zudem Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung des Werkes. Marcel Sauermann hat im Sommer 2014 die IHK-Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Bergbautechnologe als bester deutscher Prüfungsteilnehmer bestanden. Hierzu gratulierte ihm Dr. Eric Schweitzer, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Der DIHK wollte diese Leistung besonders würdigen und hat Marcel Sauermann deshalb nach Berlin zur 9. Nationalen Besten Ehrung in IHK-Berufen eingeladen. Die Festrede wurde in diesem Jahr von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gehalten.

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Marcel Sauermann vor seinem Ausbildungsbetrieb Neuhof-Ellers und in Berlin bei der Preisübergabe

 

Enge familiäre Verwurzelung mit dem Kaliwerk

Marcel Sauermann, der seine Schulzeit in Rommerz und Neuhof sowie Fulda absolvierte, ist mit dem Kali Werk in vielfältiger Weise – familiär – verbunden. Seine beiden Großväter waren schon Bergleute, sein Onkel Kfz-Schlosser im Grubenbetrieb und auch zwei Cousins üben den Beruf des Bergmanns aus. Auch sein Vater arbeitet im Kali Werk – als Aufseher bei der Werkfeuerwehr; also eine seit Generationen eng im Werk und mit dem Bergbau verwurzelte Familie.

Werksleiter Laurens Mulder, seine Kollegen aus dem Managementteam und der Betriebsrat gratulieren Marcel Sauermann herzlich zum Spitzenabschluss und freuen sich über die hohe Auszeichnung für ihren ehemaligen Auszubildenden. Sie sehen darin ein gutes Vorbild für die jungen Frauen und Männer, die zurzeit im Kali Werk eine Ausbildung absolvieren.

Marcel Sauermann freut sich sehr über seinen guten Abschluss und die Einladung nach Berlin: „Für mich war es eine tolle Erfahrung, in Berlin bei der Ehrung durch den DIHK dabei zu sein. Und ich bin stolz, die Familientradition im Kali Werk und im Bergbau fortzusetzen. Bergmann zu sein, ist ein spannender und abwechslungsreicher Beruf, in einer Welt, die nur wenige Menschen aus eigener Anschauung kennen.“

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Eine unschlagbare Leistung

DIHK-Präsident Schweitzer gratulierte den Preisträgern in seiner Eröffnungsrede: „Sie haben eine unschlagbare Leistung vollbracht und sind nun die besten Azubis Deutschlands in IHK-Berufen – und das bei mehr als 320.000 Prüfungsteilnehmern." Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hob in seiner Festrede die große Bedeutung des dualen Ausbildungssystems zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses hervor: „Zusammen mit der Wirtschaft wollen wir dafür sorgen, dass angesichts einer zunehmenden Studierneigung Jugendlicher eine berufliche Aus- und Weiterbildung stärker als Karriereoption wahrgenommen wird. Denn sie eröffnet auch im Vergleich zur akademischen Bildung eine vielversprechende berufliche Perspektive." Deutschland benötige kompetente Facharbeiter, Fachwirte und Meister, um im internationalen Wettbewerb auf Dauer bestehen zu können, sagte Gabriel. „Andere Länder beneiden uns um unser duales Ausbildungssystem, einen Grundpfeiler für diese Wettbewerbsfähigkeit.“
Insgesamt gab es in diesem Jahr 232 Bundesbeste in 223 Ausbildungsberufen, davon 92 junge Frauen und 140 junge Männer.

Quelle: K+S
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