Schuljahr 1963/64

 

Der erste Schultag im neuen Schuljahr war der 18. April. Am gleichen Tage um 11 Uhr fand die Aufnahme der Schulneulinge statt. Es wurden 18 Knaben und 13 Mädchen aufgenommen. Hier die Namen:

Günther Lorenz, Walter Fritz, Matthias Heurich, Martin Schiebener, Hubert Betz, Roland Hofmann,Robert Ott, Martin Balzer, Rudolf Kreß, Reiner Klug,Wolfgaang Auth, Helmut Maul,Kuno Hofmann, Josef Demel, Helmut Hack,Barbara Hartmann, Ingrid Schad, Gerlinde Grundig, Monika Riedl, Ursula Möller, Maria Balzer, Monika Atzert, Barbara Heurich, Carmen Gärtner, Brigitte Baumann, Maria Bagus, Christa Kullmann, Ute Bagus

Der Schulleiter begrüßte in Gegenwart der ...........   Klassenlehrerin - Frl. Meurer- die Neuaufgenommenen u. deren Mütter und sprach über das Thema “Wie lernt das Kind in der modernen Schule?” Frl. Meurer richtete ihrerseits Worte an die Eltern u. Kinder und stellte dabei insbesondere die Zusammenarbeit - Schule - Elternhaus - heraus. Anschließend führte die Lehrerin Farb-Dias (Osterhasenbilder) den Kindern vor. Nach Empfang der Überraschungen konnten die Kleinen den Heimweg antreten.

 

Geamtschülerzahl:        147

 

            katholisch       133

            evangelisch      14

 

Wegen der ungleich starken Jahrgänge ist folgende Klasseneinteilung getroffen:

 

Kl. I                1. Schuljahr                31 Schüler                  Frl. Meurer

Kl. II               2.u. 3. Schuljahr          38 Schüler                 Vertreter

Kl III               4.u. 5.Schuljahr           42 Schüler                 Herr Baumgartl

Kl IV               6. 7. u. 8. Schuljahr      36 Schüler                Schulleiter Grieger

 

Johannes XXIII stirbt          

 

Das Oberhaupt der kath. Kirche - Papst Johannes XXIII starb am 3. Juni (2. Pfingsteiertag) im Alter von 81 Jahren. Millionen Menschen in aller Welt trauern um den Oberhirten der röm. kath. Kirche, dem in den letzten Tagen seines Lebens wie keinem seiner Vorgänger Beweise der Symphatie und Anteilnahme aus allen politischen Lagern, aus allen Konfessionen und Rassenzugehörigkeit zuteil geworden waren. Papst Johann XXIII regierte 4 ½ Jahre die Kirche Christi.

 

Abschiedsfeier für Pfarrer Johannes Roßmann (9.6.1963)

Nach 29 jähr. Tätigkeit als Pfarrer der Pfarrei Rommerz trat der Seelsorger in den Ruhestand im Alter von 77 Jahren. Die Pfarrangehörigen bereiteten ihm in herzlicher Danbkbarkeit u. Verbundenheit einen würdigen Abschiedsabend. Der große Saal Imhof war voll besetzt. Pfarrverweser Erwin Sturm begrüßte die Anwesenden, insbesondere die Geistlichkeit des Dekanates, die vollzählig erschienen war. Die Gestaltung des Abends übernahmen Gesangverein „Harmonie“ unter Leitung von Hptl. Grieger und die Schule. Gesangsvorträge und Gedichte leiteten die Feier ein. Dann traten die Sprecher auf die Bühne. Für den Kirchenvorstand Paul Jahn, für die Gemeinde Bürgermstr. Josef Atzert und Hptl. Grieger für die Schule.. Alle rühmten die Tätigkeit des scheidenden Pfarrers als Mensch, Mitbürger, Priester un d Seelsorger und brachten manche schöne Erlebnisse aus der langen Tätigkeit in Rommerz in Erinnerung.Dann folgte ein Einakter, welchen der Schulleiter mit Schülern der Oberklasse eingeübt hatte, betitelt „Der Arme u. der Reiche“. Dieses dramatische Märchen paßte mit seiner Idee – Barmherzigkeit gegen die Armen ist Christenpflicht, die von Gott belohnt wird – vorzüglich in den Rahmen einer Priesterfeier.

Im 2. Teil widmeten die Dekantsgeistlichen dem scheidenden Mitbruder Abschiedsworte. Zuerst sprach Domkapitular Dr. Heribert Abel – Fulda, der von dem ehemaligen Kaplan Johannes Roßmann in Poppenhausen den ersten Lateinunterricht erhalten hatte und manche köstliche Anekdote von diesem Lateinlehrer zu berichten wußte. Dann sprach Pfarrer Fröhlich – Mittelkalbach, der als Pfarrverweser von Rommerz im Jahre 1934 such den Willkommensgruß der Pfarrgemeinde Rommerz dem neuen Pfarrer Roßmann entboten hatte. Anschließend dankte Pfarrer i. R. Roßmann für alle Beweise von Liebe u. Anhänglichkeit seiner Pfarrkinder. Er versprach, im Ruhestand durch Opfer und Gebet dafür Dank abzustatten und bat um ebenso verstehende Haltung seiner ehemaligen Pfarrkinder gegenüber dem neuen Pfarrer Erwin Sturm aus Fulda. Ein Film über „Priesterweihe“ durch Kardinal Wendel – München beschloß die eindrucksvolle Abschiedsfeier für Pfarrer Roßmann.

Pfarrer Roßmann stammt aus Altenmittlau im Freigericht. Im Jahre 1934 wurde er – nach den Stationen Poppenhausen, Flieden und Momberg von Bischof Dr. Joseph Damian Schmitt nach Rommerz berufen. Neben seinen seelsorgerischen Aufgaben setzte er sich für die Fertigstellung der neuen Kirche ein – Glockenturm, neues Geläut, neue Orgel und Olheizung. Durch seine Leutseligkeit, Bescheidenheit und dem nie versiegenden Humor, durch Volkstümlichkeit in Predigt, Unterricht und Seelsorge und durch seine unsterbliche Frömmigkeit hat Pfr. Roßmann sich die Herzen seiner Gemeinde zu dankbarer Liebe verpflichtet.

Sein Nachfolger – zunächst als Pfarrverweser – ist seit 1. Juni 1963 bis dahin Kaplan Erwin Sturm, Hanau.

 

Bundesjugendspiele 1963

Diese wurden in Flieden durchgeführt. Folgende Schulen wurden dort vertreten: Flieden, Döngesmühle, Struth, Rückers, Schweben u. Rommerz. Nach Begrüßung durch Rektor Schratz – Flieden und gemeinsam gesungenen Liedern begannen die Wettkämpfe. Rommerz war mit 69 Schülern u. Schülerinnen angetreten. Davon erhielten 24 den Siegerpreis = 34%, davon 3 Bundessieger.

            Harald Ratzka            63 Pkte.

            Walter Soukup           59,5 Pkte.

            Manfred Kielenz         57,5 Pkte.

Von den Mädchen erreichten die besten Leistungen

            Jutta Auth                   47 Pkte.

            Hannelore Heurich       44 Pkte.

            Martha Weß                42,5 Pkte.

Den Staffellauf gewann die Schule Rommerz vor Flieden I.

 

Nach den Sommerferien.

Der Unterricht begann am 21. August, es wurde der apl. Lehrer Peter Krah der Schule zugewiesen. Er übernahm die Klasse II.

Kl. I                1. Schuljahr               31 Schüler                  Frl. Meurer

Kl. II               2.u. 3. Schuljahr         38 Schüler                 Herr Krah

Kl III               4. u. 5. Schuljahr        42 Schüler                 Herr Baumgartl

Kl IV               6. -. 8. Schuljahr        36 Schüler                  Schulleiter Grieger

Herr Peter Krah wurde am 2.3.1915 in Jossa Kr. Fulda geboren. Er besuchte das humanistische Gymnasium Fulda. 1935 Abitur. Recht Semester Theologie in Fulda. Teilnehmer des 2. Weltkrieges, schwer verwundet. Feldzüge in Frankreich u. Rußland – bis 1950 in russ. Gefangenschaft. Nach Rückkehr konnte Herr Krah wegen Krankheit das theol. Studium nicht mehr fortsetzen. 1953 übernahm er den väterlichen Bauernhof in Jossa. Wegen Gehbehinderung Verwundung mußte Herr Krah auch diese Tätigkeit aufgeben. Nach 3 Semestern Studium an der pädag. Hochschule Jugenheim 1963 Staatsexamen. Seit 22. August 1963 in Rommerz im Volksschuldienst..

Am 16.12.1963 wurde der 4. Schulraum mit neuen Möbeln (Tische, Stühle) ausgestattet. Tische u. Stühle gehören zur Gruppe Größe I u. II für das erste bzw. zweite Schuljahr. Die Lieferung erfolgte widerum durch die Fa. G. Straub, Butzbach. Somit sind alle vier Räume mit modernen Schulmöbeln ausgestattet.

Am 10. März 1964 erhielt die Schule eine neue, moderne Nähmaschine – Ladenpreis annähernd 900 DM, Vorzugspreis für die Schule – etwa 480 DM.

Schulentlassung 1964

Nach beendeter Schulpflicht wurden am 14. März 5 Knaben und 7 Mädchen entlassen. Die Entlassfeier fand im Schulsaal statt. Der Schulleiter wies in seiner Ansprache auf die vergangenen 8 Jahre hin und stellte den Entlassschülern die Wichtigkeit dieses Abschnittes im Leben des Kindes vor Augen. Im 2. Teil seiner Ausführungen ermahnte er die Kinder, auf den erworbenen Grundlagen weiter aufzubauen, um einmal ein tüchtiger Bürger des Staates zu werden, der auf seine Weise mithelfen soll am Aufbu der Gemeinschaft. Insbesondere erinnerte der Sprecher daran, daß der einzelne bei all seinen Zielsetzungen und Planungen sich von dem in der Schule erworbenen religiösen Gut leiten lassen solle. Im letzten Teil bewegten sich die Gedanken um unsere Heimat und das Vaterland. Wir sollten nie vergessen, daß es die Aufgabe aller Menschen sei, wieder ein geeintes Deutschland zu schaffen, gegenwärtig aber unserer getrennten Brüder und Schwestern stets gedenken, vot allem durch die tätige Hilfe. Mit dem Deutschlandlied klang die Ansprache aus. Gedichte, Heimat- und Abschiedslieder fügten sich noch in den Rahmen der Entlassfeier ein. Am Schluß sangen die Kinder die der Schule Rommerz traditionellen Abschiedslieder im Wechsel mit den noch verbleibenden Schülern, wobei manche Träne die Wangen hin runter rollte. Als Abschluss erfolgte die Überreichung der Entlassungszeugnisse. Es wurden folgende Schüler und Schülerinnen entlassen:

Harald Ratzka, Werner Balzer, Josef Soukup, Gerhard Bolz, Diethard Kreß, Agnes Heil, Elfriede Oestreich, Iris Köditz, Regina Würfel, Marita Theurer, Antonia Becker, Waltraud Ritzel

In die Realschule Neuhof wurden folgende Kinder aufgenommen:

Elke Auth, Jutta Auth, Bernhard Kraus, Irmgard Hack, Hildegard Bagus, Wolfgang Hohmann

Domgymnasium Fulda: Adolf Klüh

Marienschule Fulda: Ursula Heumüller

 

Verabschiedung des Schulleiters, Hauptlehrer Max Grieger

Nach 32 jähr. Tätigkeit als Erzieher und Lehre an der hies. Schule wurde ich wegen Erreichung der Altersgrenze verabschiedet. Der Abend, den die Gemeinde veranstaltete, war für mich durch die große Beteiligung und vielen Dankesbezeugungen durch Ansprachen u. Geschenke ein Beweis dafür, daß mein Wirken hier Anerkennung gefunden hat. Es sollte dies für einen Lehrer nicht letztes irdisches Ziel sein, den Abgang mit einem solchen „Staatsakt“ gekrönt zu wissen. Das wäre Selbstzweck und es lag auch nicht in meinem Sinn. Aber trotzdem kann es für einen Lehrer, der lange Zeit in einer Gemeinde tätig war, von wohltuender Wirkung sein, wenn er in den Äußerlichkeiten die Anerkennung seiner Arbeit feststellt. Vox populi, vox die!

Am folgenden Morgen, dem 23. März 1964 fand im oberen neuen, festlich geschmückten Schulsaal, die behördliche Verabschiedung statt. Neben den Familienangehörigen des Scheidenden waren anwesend: Schulrat Staender (Schulamt Fulda-Süd), Pfarrer Sturm, Pfarrer Groth – Neuhof, Bürgermeister Atzert, Elternbeiratsvorsitzender Willi Hofmann, Frau Maria Francois und das Collegium: Frl. Meurer, Frl. Schlitzer, Herr Baumgartl u. Herr Krah. Auch hier fanden die Sprecher herzliche Worte für den Scheidenden. Schulrat Staender übergab ein Dankschreiben nebst Urkunde vom Regierungspräsidenten. Die Oberklasse (6. - 8. Schulj.) und einzelne Schüler der jüngeren Jahrgänge gehörten zu Auditorium. Durch Lieder und Gedichte mit Überreichen von Blumen wurden der Feier eine besondere Note verliehen. Der nunmehr Verabschiedete dankte allen Rednern. Seine Worte schlossen mit dem Dank gegen Gott u. der gemeinsam gesungenen Hymne „Großer Gott wir loben dich...“

Ich kann versichern, daß beide Verabschiedungen nicht ohne die Gefühle innigsten Wehmutes u. aufrichtiger Dankes begleitet waren. Dieser Dank gilt vor allem dem Collegium, das mich während der Amtszeit stets mit großem Wohlwollen entgegenkam, das mir immer seine freundliche Gesinnung bewahrte und mit Rat und Tat zur Seite stand.. Möge der Raum, der uns nun äußerlich trennt, nicht zu einer Kluft werden, die uns auch innerlich scheidet!. Der Schule Gottes Segen.

                Rommerz, den 2. April 1964         Max Grieger, Hauptl. i. R.

 

Als Schlesier möchte ich meinen Lebenslauf kurzgefaßt anfügen, mit dem Wunsche, daß dieser Teile der Chronik Anerkennung findet.

Es sei von vornherein gesagt, daß Hessen mein zweites Heimatland ist. Ich bin aber wiederrum kein Vertriebener im Sinne des heutigen Lexikons, (nach dem 2. Weltkrieg), sondern wie man damals es amtlich formulierte „Flüchtlingslehrer“, infolge der Ereignisse u. Gebietsabtretungen im Osten als Folge des 1. Weltkrieges.

Geboren wurde ich am 20.Mai 1898 in Zawada -Beneschau Kr. Ratibor Oberschlesien (Hultschiner Ländchen ) als 4. Kind des damaligen Lehrers Anton G. (Mein Vater amtierte an einer einklassigen Schule mit 120 (einhundetzwanzig) Kindern, bei einem Jahresgehalt von 800 (achthundet) Mark. Mein Vater war Bauernsohn von einem Hof mit 160 Morgen bestem Boden im Kreis Loebschütz. Meine Mutter Maria war die Tochter des Revierförsters Franz Langer vom Forsthaus Boor, gleichfalls im Hultschiner Ländchen. Als ich knapp 1 Jahr alt war, kam mein Vater als Hauptlehrer nach Makoschau Kr. Hindenburg (früher Zabrze). Hier verbrachte ich meine Kindheit um nach bestandener Volksschulpflicht die Präparandie und das Lehrerseminar zu besuchen. Meine Ausbildung wurde unterbrochen durch Teilnahme am 1. Weltkrieg vom 3.1.1917 bis 20.1.1919. Ich war als Infanterist, später Flak im Westen (Frankreich) ein gesetzt. Nach erfolgter Entlassung wurde die Wiederaufnahme der Ausbildung für den Lehrerberuf aufgenommen. Am 15. Juli 1919 1.Lehrerprüfung am Lehrerseminar in Proskau b. Oppeln. Bereits im Herbst 1919 fand ich Beschäftigung an der Schule, welche mein Vater als Rektor leitete. Es war eine Zeit voller Spannungen und Unsicherheiten für uns Lehrer. Viele von ihnen standen einsam auf fast verlorenem Posten. Welche Collegen im übrigen Teil des Reiches wußten von den Leiden und Gefahren, die wir Lehrer in Obersclesien während der 3 Insurgantenaufständen und der Abstimmungskämfe neben der dort besonders schwierigen Schularbeit zu bestehen hatten?.So wurde auch ich gezwungen, in der Unterstufe Unterricht in polnischer Sprache zu erteilen. Als Leiter von deutschen Vereinen, wozu ja immer der Lehrer bestellt war, was auch zu meinen Obliegenheiten gehörte, war man besonderen Angriffen seitens der aufgeputschten polnischen Bevölkerung ausgesetzt.Es soll nicht unerwähnt bleiben, daß die poln. Bevölkerung und alles, was die kongresspolitischen Ziele besonders förderte von der französischen Besatzung (General Le Rond) größte Unterstützung fand. Es war soldatische Pflicht, daß ich mich dem deutschen Selbstschutz anschloß, neu im Verbande eines Freikorps insbes. während des bedeutenden 3. Insurgentenaufstandes, die Heimat zu verteidigen. Obwohl die Abstimmung im Jahre 1921 eine deutsche Mehrheit (ca. 60%) ergab, wurde Oberschlesien gegen die Abmachung geteilt. Der größte Teil der Industrie (80%) fiel dadurch an Polen. Die Entscheidung fand bald seine Auswirkungen. Alle Lehrer und die meisten Deutschen mußten die abgetretenen Gebiete verlassen. Da mein Dienstort polnischer Grenzort wurde, gehörte auch ich zu den „Flüchtlingslehrern“. Bis 1927 war ich stellungslos. Anfangs Klavierspieler im Kino oder Gastwirtschaften, später Beschäftigung an der Reg. Hauptkasse in Breslau mit Besuch von Vorlesungen an der Universität. Im Jahre 1927 erfolgte meine Berufung in den Kreis Fulda – 1. Stelle in Höf u. Haid. Hier im Kreis Fulda verblieb ich bis zu meiner Pensionierung. Unterbrochen wurde diese Dienstzeit durch die Teilnahme am 2.Weltkrieg 1939 – 1945. Die Einberufung erfolgte 26. August 1939, die Entlassung durch die Amerikaner im August 1945.Mein letzter militärischer Dienstgrad war der eines Majors bei der Flakartillerie.

Hier in Rommerz heiratete ich im Jahre 1950 Klara geb.Mahr. Aus meiner Ehe gingen 2 Kinder hervor, Klaus Bernhard und Maria Christa. Es stand bereits fest, daß nach meiner Verabschiedung

Rommerz mein endgültiger Wohnsitz bleibt. Als Nebenaufgabe wurde mir anvertraut (nicht gesucht) das Standesamt,, der Organistendienst, Ortsgerichtsvorsitzender und seit fast 32 Jahren – solange ich hier bin – derr Dirigentenposten des Gesangvereins „Harmonie“. Möge mir der Herrgott noch weiterhin die Kraft u. Gesundheit verleiten, die mit diesen Aufgaben verbundenen Pflichten in bescheidenem Umfange zu erfüllen.

 

                        Max Grieger, Hauptl. i. R.

   
© Heimat und Geschichtsfreunde Rommerz