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Als Gemarkung wird eine territoriale Struktur bezeichnet, die das Gebiet einer Gemeinde oder Stadt untergliedert. Die Gemarkung Rommerz  umfasst das Gebiet der ehemaligen selbstständigen Ortschaft Rommerz. auf der sich die Flure befinden. Die Gemarkungsgrenzen sind zum Teil auch heute noch mit Steinen versehen, die traditionell die Initialen der Ortsnamen tragen die von der Grenze berührt werden. Alle Fluren, Flur- und Grundstücke, die sich innerhalb dieser Gemarkung befinden, gehören zu der  Gemarkung Rommerz. Im Gegensatz zu den künstlichen Gliederungen einer Kommune (Eingemeindungen) sind die Gemarkungen historisch gewachsen. Wie für alle Gemarkungen der Republik gibt es auch 
für unsere Gemarkung beim Grundbuchamt ein Grundbuch, in dem alle Grundstücke verzeichnet sind. Die Gemarkung Rommerz ist im Verhältnis zu der Einwohnerzahl eine relativ kleine Gemarkung mit 634 ha.
 
grenzsteinb    
Grenzstein zwischen Rommerz und Flieden. Die Steine sind durchnummeriert, hier Stein Nummer 12, das R   steht für Rommerz

Die Flure und ihre Namen kennzeichnen kleinste Einheiten im Gelände und sind oft mündlich über Generationen überliefert. Sie stellen häufig eine Art Landschaftsbeschreibung dar und erlauben Rückschlüsse auf die Entwicklung, geschichtlicher Ereignisse, Namen der Besitzer oder die geologischen Besonderheiten der Pflanzen und Tierwelt bestimmter Gebiete Flächen, Wege, Gewässer, Hof oder Feldlagen. Sie sind meistens nur innerhalb des Dorfes bekannt und kennzeichnen kleinste Einheiten im Gelände. Sie enthalten über viele Jahrhunderte weiter gegebenes Sprachgut. Diese Namen dienten und dienen der Orientierung in der Gemarkung und gliedern sie. Flurnamen sind Sprachdenkmäler sie geben Einblick in die Vorstellungswelt früherer Generationen Flurnamen sind ein individuelles, ein urdörfliches Kulturgut. Die Namen sind von den Rommerzern die mit ihren Äckern verbunden sind von Generation zu Generation mündlich weitergegeben, erst mit der Entwicklung der Kartographie und Landversmessung begann ihre Niederschrift. Dieses Kulturgut droht zu verfallen. Durch den Strukturwandel im Bereich der Landwirtschaft wird der Verfall der Flurnamen vorangetrieben. Dieser Prozess wird in jüngster Zeit durch die Umgestaltung der Landschaft, durch die Entstehung neuer Bau- und Gewerbegebiete beschleunigt.
gemarkung rommerz




             grenzstein                                  
  Die Grenzsteine haben alle für Rommerz ein R eingraviert. grenzsteina
  Auf der Rückseite ein F = Flieden, Forst
                                 H = Hauswurz
                                 B = Buchenrod  
                                 N = Neuhof
                                 K = Kauppen
                                                                                                                    

Die Flurnamen in Rommerz, von Erwin Sturm aus 50 Jahre Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt                                                                                                

Abkürzungen: ahd = althochdeutsch, mhd = mittelhochdeutsch, idg = indogermanisch, lat = lateinisch

1.Acker, Der (Große, Krumme, Querche)                                                                                                                                           
Von ahd. ackar = Flur, Trift, Weideland. Erst später Pflugland, Ackerfeld

2.Äsch
, Die (Ägg)                                                                                                                                                                                  
Von ahd. ezisc (azzan = äsen) = Esch, Ackerflur, Weideland, Gemeindeweide. Lag am Ortsausgang nach Neuhof links. Eine zweite Äsch lag im Kemmetegrund unter dem Scholtese Rain Nr. 42“Eich“.

3.Alte Weiher
, Der                                                                                                                                                                            
Identisch mit Weiher Nr. 282
   

4.Aspen
Der, Am, Im ( Osben, Osber, Aspich)                                                                                                                         
Vermutlich aus, as-bann: ätzen, äsen, fressen (ver-essen), weiden und ahd. bannan = bannen, verbieten.
Bezeichnet einen bei Stafe Sonderzwecken vorbehaltenen Weideplatz (z. b. für bestimmte Ortsbewohner, etwa Hirten, oder durchziehende Viehtreiber, etwa Wanderschäfer) Später war ein Aspen wohl nur eine Gemeindeweide (Almende). Der Aspen ist das Gelände unterhalb des Dorfes rechts vor der Kemmetebrücke, bei dem früheren Hof Ritzel („Ritzels spe“).

5.Aspensteg
, Beim                                                                                                                                                                               
Von ahd. steg = Steig, Steige,  Holzsteg, Pfad. u „Aspen“ vergl. voher. Es handelt sich um den Steg, der anstelle der heutigen Brücke über die Kemmete zum
Kreuzdorf führte. Tiere und Wagen benutzten die danebenliegende Furt.

6.Aspenwasse
r, Beim                                                                                                                                                  
Wasser vergl. Nr.275, „Aspen“ vergl. vorher. Gemeint ist der Kemmetebach in der Höhe des Aspens.

7.Aspenwiese
, Die (Aspichswiese, das Aspenwieschen)                                                                                                                
Von ahd. wisa = Grasplatz, Rasen, Weide. Zu „Aspen“ vergl. vorher. Es handelt sich um eine Wiese am oder auf dem Aspen. Eine zweite „herrschaftliche“ Aspenwiese (Nr. 92) lag im Remerz hinter dem Aussiedlerhof Weber.

8.Authenbronn
, Am                                                                                                                                                                              
Ein Brunnen (Nr.15) beim Authengraben bezw. beim Authengarten).

9.Authengarten
, Im                                                                                                                                                                              
Von ahd. garto = Einfriedung, Hürde, Stall, später Pflanzgarten. Ein Garten beim Authengraben.

10.Authengraben
, Im (Uthengraben, Huttengraben)                                                                                                                           
Von ahd. = (Wasser-) Graben. Die Form „Huttengraben“ deutet an, dass das Bestimmungswort wohl nicht auf den Familiennamen Auth, Uth zurückgeht, sondern auf ahd. Huato = Aufsicht, Hüten, Hutweide. Der Authengraben lag rechts der Straße nach Hauswurz kurz nach dem Eintritt in den Wald.

11.Badloch
, Das, Am, Beim                                                                                                                                                                  
Von ahd. loh = Loch, Höhle, Vertiefung. Es handelte sich um eine    tiefere Stelle in der Kemmete, die zum Baden geeignet war. Sie lag unterhalb der Hauswurzer Straße etwa in der Höhe der Häuser 17und 19 (Bauesch und Birk).

12.Badlochwiese, Die (Kleine oder Bartlochswiese)                                                                                                                                 
Eine kleine Wiese (Nr. 7) beim Badloch. „Bartloch“ ist schon eine volkstümliche (hier aber wohl eher amtliche) Umdeutung.

13.Birkgrund
, Im                                                                                                                                                                                    
Von ahd. grund = niedrig liegendes Gelände, Tal. „Birken“ von ahd. biriha, bircha = Birkenbaum. Der Birkengrund erstreckte sich östlich des Schwebener Weges Richtung Straße Neuhof – Flieden.

14.Birkenhof
, Am (Beikehof)                                                                                                                                                                 
Von ahd. hov = Einfriedung, Tiergehege, Stall, erst später Bauernhof. Die Flur liegt beim Birkengrund. Der
heutige Birkenhof (Aussiedler) an der Straße von Neuhof nach Flieden hat mit dem alten Birkenhof nur den Namen gemeinsam.

15.Born
, Beim (Bronn)                                                                                                                                                                            
Von ahd. brun, burn = Brunnen, Born, Quelle Vermutlich ist der Deck, (Hausname) Born unterhalb des heutigen Brunnenwegs gemeint.

16.Bornacke
r, Der, Am (Bronacker)                                                                                                                                                       
Ein Acker (Nr. 1) beim Born (vergl. vorher) oder bei der Bornwiese. Diese befand sich beim Rödelweg oberhalb der Mühlenstraße.

17.Borneller, Auf                                                                                                                                                                 
Der häufige Flurname „Eller“ bezeichnet in der Regel unbebautes, wenig fruchtbares Weideland. Vielleicht abzuleiten
von idg. al-ara (Aller, Eller, Iller) = eilendes Wasser oder vom damit wohl verwandten ahd. erila = Erle, Erlengebüsch. Viielleicht aber durch
Apokope (Wegfall der zweiten Worthälfte) entstanden aus Almende = Gemeindeweide. Die Flur lag oberhalb der Mühlenstraße. 

18.Bornpfad, Der (Bronnpfad)  
Von ahd. pfad  = schmaler Weg. „ Born“ vergl. vorher. Vermutlich ein Pfad zu Deck Born. 
                                    

19.Bornrain
, Der (Bronnrain)                                                                                                                                                                 
Von ahd. hrinan = berühren, abgrenzen, Ackergrenze, Rain, niedere Anhöhe. Zu Born vergl. vorher. Die Flur lag beim Borneller.

20.Bornrasen
, Der (Bronrasen)                                                                                                                                                      
„Rasen“ ist durch Prosthesen aus „der Asen“ (ahd. azzan = äsen, weiden) entstanden und bezeichnet einen Weideplatz. Der Bornrasen lag bei Deck Born unterhalb des Brunnenwegs.

21.Bornwiese
, Die (gemeine Börnwiese)                                                                                                                                            
Eine Wiese (Nr. 7) beim Born (vgl. vorher). Sie lag bei der Mühlenstraße, Möglicherweise gab es mehrere Bornwiesen. Die gemeine Bornwiese war Alemende (Gemeindebesitz).

22.Bowelsmühle
, Die (Bobelsmühle)                                                                                                                                               
„Mühle“ von ahd. malan = mahlen, mulin = Mühle Bowel (Bobel) könnte eine Verkleinerungsform des Personennamen Bobo, Poppo (Kurzform von Bodobert = glänzender Bote o. ä. Namen. Vergl. auch den Familienname Pappert) sein oder aber von Paul (Powel). Die Mühle soll aber ursprünglich Rowelsmühle geheißen haben. Das geht auf Ruppel und Ruppert (von Ruhmbert = der Berühmte und Glänzende) zurück. Die Mühle wird im Salbuch von 1714 nicht genannt, müsste demnach eigenartigerweise erst später entstanden sein.

23.Bröllerswiese
, Die (Das Brölleschwieschen)                                                                                                                                   
Ein Wiese die wohl dem Halter des Gemeindebullen zustand. Bröller (von brüllen) war eine alte Bezeichnung für Bullen und Ochsen. Sie lag im oberen Kemmetegrund unterhalb des Gänsrains.

24.Brückenacker
, Der (Bruckenacker)                                                                                                                                             
Acker (Nr. 1) an einer Brücke (von ahd. brucca = Flußübergang) oder eher an oder auf einem Bruch (von ahd. brouch = Moor, Sumpf, feuchte Sumpfwiese). Er lag vermutlich zwischen Stürig und Kemmete.

25.Brückenrasen
, Der (Nr. 20)                                                                                                                                                              
Bei einer Brücke oder einem Bruch Rasen. Die Flur lag vermutlich ebenfalls zwischen Stürig und Kemmete.

26.Brückenwiese
, Die                                                                                                                                                                          
Wiese (Nr. 7) bei einer Brücke oder Bruch. Sie lag zwischen Kemmete und Quill im Remerz.

27.Buchenröder Pfad
, Am                                                                                                                                                              
Pfad (Nr. 18) nach Buchenrod. Er führte von der Säubrücke durch den Wald oberhalb der Hohenfurth zum Nachbardorf Buchenrod. Der Ortsname bedeutet „Rodung in den Buchen“.

28.Bug
, Am (Buch)                                                                                                                                                                       
Von ahd. buck = Buckel, Anhöhe, Hügel. Vermutlich identisch mit Schäfers Buch (Nr. 218)

29.Buckertsrain
, Der                                                                                                                                                                
Wohl kaum vom Familien- oder Personennamen Burghard (harte Burg). Entweder umgelautet aus Berghart
(ahd. hart = Wald) pder dircj ;etajese ais Bruchertsrain (ahd. bruoch = Sumpfgebiet). Zu Rain vergl. Nr. 19. Die Flur lag bei den Haderwiesen, deren Lage unbekannt ist.

30.Butterborn
, Der (Das Butterböennei) „                                                                                                                            
Born“ vergl. Nr. 15 „Butter“ vermutlich von ahd. biutta = Butte, Bütt, Trog, Mulde. Haas denkt an Buttenborn von but, butz = Puppe, Kleinkind und vergleicht mit Kindelsborn (aus dem kleine Kinder kommen). Schoof will die zahlreichen Butter Flurnamen von biunta, batte, bette = Privatgrundstück erklären. Volkstümlich mit dem kühlen von Butter erklärt. Der Butterborn liegt unterhalb der Hauswurzer Straße 29 (Stoffels) in der Nähe der Kemmete.

31.Dall,
Die (Doll)                                                                                                                                                                         
Von ahd. tuolla = kleines Tal, Delle, Mulde. Es gibt eine Bjüdhätte (Hausname) Dall links der Straße nach Hauswurz beim Waldbeginn und eine Engel (Hausname) Dall hinter dem Steg rechts

32.Dick,
Die (Rommerzer)                                                                                                                                                          
Von ahd. dichi = Dickicht, Dickung, Wald. Die Rommerzer Dick lag rechts der Hauswurzer Straße nach dem Authengraben.

33.Dieborn,
Der, Im, Am, Beim, Unterm (Dieborn)
Wohl durch Assimilation aus „Diegborn“ entwder aon ahd. dichi = Dickicht, Wald (Waldborn) oder mhd. tich,
dig = Teich, Damm, wall (Teichborn. Wohl kaum von ahd. diot = Volk (Born im Vlks-, d. h. Gemeinbesitz) oder vom Personennamen Dietho (kurzform von Dietrich = Volkskönig). Der Dieborn liegt am Weg zum Fliedener Ortsteil Weinberg beim Beginn des Waldes.

34.Disputierliche Hecke
, Die (Disputierlich Gacke)                                                                                                                   
Eine Hecke (Geheck, Gehack, Gack, vergl. Nr. 83) über disiputiert, also gestritten wird. Die Flur lag an der Gemarkungsgrenze am Heiligenrain
.

35.Disputierliche Wäldchen,
Das (Diputierliche Wäldgen)                                                                                                        
Lag bei der vorhergehenden Flur. Vielleicht identisch mit Tritis Dännerei.

36.Döllewiese
, Die An der (Döllwies)                                                                                                                                  
Wiese (Nr. 7) in einer Delle (Nr. 31). Vielleicht identisch mit der Dall     (Nr. 31). Vielleicht aber auch durch Prosthese aus „Die Höllwiese“ (D`Höllwies) entstanden. Die zahlreichen Hellen- und Höllen-Flurnamen gehen wohl meist auf ahd. halda = Halde, Abhang (Hallwiese, Hellwiese) zurück. Die Flur lag im oberen Kemmetegrund.

37.Dölleteil
, Das                                                                                                                                                                        
Teile (ahd. teil) nannte man bei der Aufteilung von Almenden meist durch Los vergebene Anteile. Später allgemein Flürstück. Döle vergl. vorher. Die Flur lag wohl auf der Döllwies (vergl. vorher).

38.Dorf
, Im, Beim, Unterm                                                                                                                                                          
Von ahd. dorf = Dorf, Hof, Siedlung, Feldflur. Die Flur bezeichnet die Gegend um die Ursprungshöfe und die Ortsmitte.

39.Dürren Rain
, Am                                                                                                                                                                      
Von ahd. durri = dürr, trocken, unfruchtbar. Zu „Rain“ vergl. Nr. 19. Die Flur lag bei einer dürren Wiese (vergl. nachher).

40.  Dürre Wiese, Die (Dörr Wies) Vergl. vorher und Nr. 7
Es gab vermutlich deren zwei im Kemmetegrund: die eine links der Hauswurzer Straße in der höhe Remerz, die andere weiter oben hinter der Hohenfurt jenseits der Kemmete.

41.
Eckgraben, Am (Schnieresch)                                                                                                                                                                                                                Wohl nicht von ahd. ecca = Ecke, Spitze sondern von Eichgraben, Eckgraben. Vergl. vorher und 163 (Maigraben), Schnieresch ist Hausname vom Beruf des Schneiders von Spritzbrettern.

42. Eich Das, Die, Auf der, Vor der,  An der (Eichen)
Nicht von Eichbäumen, sondern vom alten Weideflurnamen Esch (ahd. ezics von azzan = äsen, weiden). Die Eich erstreckte sich oberhalb der Bergstraße, wohin der heutige Eichweg führt. Eine zweite Eich lag beim Kirchpfad und Neuhofer Heuweg Richtung Neuhof. Vermutlich identisch mit Äsch (Nr. 2)

43. Eichäcker, Die Eichenäcker
Es waren Äcker (Nr.1) auf der Eiche (vergl. vorher).

4
4. Eichborn, Beim (Eichborn) 
Er lag im Remerz bei der alten Pumpstation. Vergl. vorher und Nr. 15.
 


45. Eichwiese, Die
Vergl. vorher und Nr. 7. Sie lag an der Kemmete Richtung Neuhof.

46. Eller, Die (auch Obereller)
Vergl. Nr. 17 Borneller. Sie erstreckt sich oberhalb der Schreinerei Weß Richtung Schaflager. Beim Grillplatz lag das "Wänesch Ellerei".

47. Engelmühle, Die
Mühle (Nr. 22) des Engel, Angil = Kurzform des Personennamens Engelmann, Engelbert, Engelmar u. ä. Darin steckt der Name Angeln (Engländer), der vielleicht mit dem ahd. angar = Anger, Dorfplatz, Viehweide und mit dem vermutlich verwandten ango = Angel, Haken, Krümmung, Bucht zusammenhängt. Zahlreiche Angel- und Engel Flurnamen kommen wohl unmittelbar von Anger = Weideplatz (vergl. Engelsburg bei Neuhof).

48. Eselspfad, Am
Wohl kaum ein Pfad, auf dem Esel gehen, sondern abgefälscht aus Äsenpfad = Weideweg von ahd. azzan = äsen, weiden. 
 

49. Erbwiese, Die
Wohl eine vererbte Wiese. Die Lage ist nicht bekannt.

49a. Flecken, Der (Wänesch Flecken)                                                                                     
Von ahd. flec = Fleck, Stück, Platz. Wänesch = Hausname (vom Beruf des Wagners) Lag im Kemmetegrund bei der Hohenfurth. „Scholtese (von Schultheiß) Flecke“ lag in der Nähe der Postwiese.

50. Fliedener Straße, An der                                                                               
Von ahd. straza (lat. strada) = befestigter, gepflasterter Weg. Bach- und Ortsname Flieden entweder von einem Personennamen Flido oder von ahd. fliozan = fließen

51. Fliedener Tannen, An den                                                                               
Von  ahd. tan, tanna = Tannenbaum. Die heutige Fliedener Tannen sind nur noch ein Rest des früheren Waldes.

52.Fliedener Weg, Am, Beim,                                                                              
Von ahd. wec = Weg, Pfad. Wohl identisch mit der Fliedener Straße.

53.Föllersborn, Der (Föllereschböennei)                                                        
Born (Nr. 15) bei Föllesch = Hausname vom Familiennamen Föller, dieser vom Personennamen Volker (ahd. folc = Volk und heri = Heer). Der Born liegt unterhalb des Weges „Am Backhaus“. Heute meist Jahns Born genannt.

56.Franzosenwiesen, Die                                                                                         
Wiese (Nr. 7), auf der in den Napoleonischen Kriegen Franzosen gelagert haben (beerdigt wurden?). Liegt im Kemmetegrund vor der Hohenfurth bei der Wüstung Wannhütten.

57.Fuchsberg, Der                                                                                            
Wohl am ahd. fuhs = Fuchs. Die Erklärung willaber nicht recht befriedigen. Der heutige Straßennamen kommt im Weistum von1714 nicht vor.

58.Fünfzig Morgen, Die                                                                                 
Wohl nach der Größe benannt. Ein Morgen (ca. 30 Ar.) war eine Ackerfläche, die an einem Morgen gepflügt werden konnte. Es handelt sich um eine große Waldflur jenseits des Kemmetegrundes zwischen Plenterschlag und Eselspfad.

58.Gänsrain, Der (Möllesch)                                                                          
Wohl kaum vom Gänsehüten. Vielleicht vom ahd. = Haag, Gehege. Davon Gehegenes, Gehennes und durch Synkope, „Gäns“. Schoof möchte den haufigen Flurnamen von ahd. algimeinida, Algemans für Gemeindewiese, Almende durch Syngope (Algans) und Wegfall der ersten Silbe herleiten. Der Gänserain lag in Richtung Hauswurz in der Höhe des Parkplatzes jenseits der Kemmete. „Möllesch“ ist der Hausname.

59.Garten, Auf dem                                                                                               
Von ahd. garto = Umzäunung, Hürde, Einfriedigung, Viehgehege, Hof, Stall. Erst später eingezäunter Pflanzgarten. Die Lage ist unbekannt. Vielleicht gab es mehrere gleichnamige Fluren (vergl. Nr. 271 Vordergarth).

60.Gemeine Schaflager, Das                                                                             
Vergl. Nr. 221 (Schaflager)

61.Gemeinde Trift, Die                                                                                     
Vergl. Nr. 263 (Trieft)

62.Gemeine Weg, Der
Von ahd. wec = Fußweg, Fahrweg, Viehtrieb. Häufig im Weistum von 1714. Es ist kein bestimmter Weg gemeint, da es zahlreiche Gemeine Wege
in der Rommerzer Flur gab.

63.Gieseler Pfad, Der, Am, Zu „Pfad“
Vergl. Nr. 18. Der Ortsname Giesel vom Personennamen Gisilo (Kurzform von Gieselmann = Geißelmann) oder von Gisilaha = Gießbach (ahd. giozan). Der Weg führte über den zweiten Schacht durch den Wald nach Giesel.

64.Großer Acker, Der                                                                                           
Ein besonders großer Acker (Nr. 1), der vermutlich im Remerz lag.

65.Großen Grund, Im Zu
„Grund“ vergl. Nr. 70. Er lag am Schwebener Weg in der Schweberich.

66.Grube, In der
Von ahd. gruoba = Grube, Loch, Bodenvertiefung. Die Flur lag im Löschgrund bei den Riegeläckern.

67.Grubenweg, Der                                                                                              
Ein Weg zur oder bei der Grube. Vergl. vorher.

68.Grubenwiese, Die                                                                                            
Wiese (Nr. 7) bei einer Grube (vergl. vorher). Sie lag im zwischen Stürig und Kemmete.

69.Im Grund, Der, Im (Graund)                                                                                
Zu „Grund“ vergl. Nr. 13. Ein Grund lag am Stürigsweg, ein weiterer am Remerzer Weg, ein Großer und ein Kleiner Grund am Schwebener Weg.

70.Grundacker, Der                                                                                        
Acker (Nr. 1) im Grund (vergl. vorher). Er lag beim Heiligenrain.

71.Gründchen, Im (Grünnei)                                                         
Verkleinerungsform von Grund (vergl. vorher).  Er lag rechts der Fliedener Straße am Ortsausgang.

72.Hackeflecken, Der                                                                                
Flecken, (Nr 49) in oder bei einem Haag = Wald, Hecke. Oder vom Familiennamen Hack, der gleichen Ursprung ist. Die Flur lag beim Gänsrain.

73.Hackgraben, Der                                                                                   
Wohl vom Familiennamen Hack (vom Personennamen, Hagmann = Waldmann), sondern Hechegraben von ahd. hagan = Hecke, Hain, Wald, Gehege.

74.Haderrain, Der                                                                                            
Wohl nicht mit Hader (ahd. hadu = Kampf)

75.Haderwiese, Die
Vergl. vorher und Nr. 7 Lage wohl beim Haderrain. Vielleicht identisch mit der Hurewiese (Nr. 112).

76.Hahl, Der, Auf dem , Im, Am,                                                                       
Vom ahd. halda = Halde, Anhang, Der Hahl erstreckt sich rechts und links der Hauswurzer Straße hinter dem neuen Forsthaus.

78.Hahlacker, Der                                                                                                    
Ein Acker (Nr. 1) auf dem Hahl (vergl. vorher)

79.Hahlweg, Am                                                                                                    
Der Weg der beim neuen Forsthaus zum Wald führt. Vergl. vorher.

80.Häuptchen, Am                                                                        
Verkleinerungsform von ahd. houbit = Haupt, Kopf, Hügel. Vermutlich identisch mit Haidchen (siehe dort).

81.Hahnhecke, An der, Auf der                                                                          
Eine tautologische Bildung aus dem gleichen Wortstamm: Sowohl Hahn (hagan) als auch Hecke gehen auf ahd. hac = Haag, Hain, Hecke, Gehege, Wald zurück. Die Hahnhecken lagen an der unteren Kemmete bei den Lautterischen Hofwiesen. (Nr. 145).

82.Haidberg, Am                                                                                                
Von ahd. haida = Heide, unbebautes Land, Weideplatz. So hieß die Höhe, auf der Hohlweg und Oberweg sich kreuzen. Vergl. aber auch nachher.

83.Haidchen, Am (Haydtgen, Heidei)
Verkleinerungsform von Heide (vergl. vorher) oder von Haupt (Häuptei) synkopiert. In diesem Fall mit Hauptchen identisch (Nr. 80). Die Flur erstreckte sich zwischene Schaflager und Lützhecken.

84.Hainhecke, Die                                                                                              
Vergl. Nr. 81 (Hahnhecke). Diese Flur lag aber bei der Ochsenbornwiese.

85.Hauswurzer Weg, Am                                                                              
Ortsname Hauswurz von Huswart = Hauswart, Hausschützer. Der Weg verlief wohl wie die heutige Straße.

86.Heeg, Die
Von ahd. hagan = Haag, Hain, Hecke, Gehege, Wald. Sie war vermutlich identisch mit der Sauer Heeg (siehe dort).

87.Heiligenrain, Am                                                                                             
Die häufigen Heiligen-Flurnamen sind wohl kaum ein Hinweis auf vorchristliche Kultstätten oder Kirchlichen Besitz. Auch nicht auf einen Heiligenstock (Bildstock), weil diese neueren Datums sinc. Vielleicht von halig (Hahl Nr. 77 mit Kollektiv-Suffix). Der Heiligenrain erstreckt sich hinter Trittis Dännerei bis zum alten Neuhofer Schießstand.

88.Heiligenstock, Am (Heiligenstöckele)                                                               
Hier ist der Bildstock an der Neuhofer Straße Abzweig Kalistraße gemeint. Von ahd. stock = Baumstumpf, Balken, Pfahl, „Heilig“ noch ahd. heil = Heil, Glück, Gesundheit.

89.Herrnacker, Am
Entweder Acker (Nr. 1) der dem Herrn (ahd. her = älter, ehrwürdig,, herro = Herr, Fürst) gehört. Oder Umlaut von ahd. hor, huro = Sumpfgebiet. Die Flur lag bei der Ellerser Herrneller an der Gemarkungsgrenze nach Ellers (vergl. nachher).

90.Herrneller, An der
Eine Eller (Nr. 17), die dem Herrn gehörte (vergl. vorher). Sie lag auf Neuhofer Gemarkung rechts der Straße nach Ellers unterhalb vom Heiligenstöckele.

91.Herschaftliche Aspenwiese, Die                                                                   
Eine Aspenwiese (Nr. 7) die im Gegensatz zur Gemeinen Aspenwiese der Herrschaft gehörte. Sie lag im Remerz, hinter dem Aussiedlerhof.

92.Herrschaftliche Schaflager, Das                                                                   
Ein Schaflager (Nr. 221) im Gegensatz zum Gemeinen Schaflager der Herrschaft gehörte. Es lag im Remerz (Vergl. Nr. 197).

93.Heuweg, Der                                                                                                   
Ein Weg, auf dem das Heu (von ahd. houwi = das zu Hauende oder Gehauene) abgefahren wird.  Es gab einen Neuhöfer (Nr. 172)  und einen Neustädter (Nr. 174) Heuweg

94.Hinterwieschen, Das                                                                                 
Eine kleine Wiese, die hinter einer anderen Flur lag, vermutlich im oberen Kemmetetal in der Nähe der Kemmetemühle.

95.Hirtsgrund, Der                                                                                              
Ein Grund (Nr. 13), der wohl nicht nach einem Schafhirten (ahd. hirti) und auch nicht nach Hirschen (ahd. hirzu) benannt ist. Es liegt vielmehr ein Umlauf von Harzgrund, Herzgrund (ahd. hardt = Wald) oder Atzgrund, Erzgrund (von ahd. azzan = äsen, weiden) vor. Die Flur lag beim Schwebener Weg.

96.Hirtswiesen, Die (Rommerzer, gemeine)                                                     
Wiese Nr. 7 beim Hirtsgrund (vergl. vorher), also am Schwebener Weg. Sie war ursprünglich Almende (Gemeindebesitz).

97.Hof, Der, Die                                                                                                     
Von ahd. hov = Hof, eingefriedigter Raum, Viehgehege, Stall. Erst später landwirtschaftliches Anwesen. Lage unbekannt.

98.Höfchen, Auf dem (Höffgen, Scheiche, Höfei)                          
Verkleinerungsform von Hof. Vergl. vorher. Lage im Remerz, bei den herrschaftlichen Aspenwiesen hinter dem Aussiedlerhof. Vermutlich die Stelle der alten Siedlung Remerz. Scheiche ist der Hausname.

99.Höfen, Auf den, In den, Über den (Höffen)                                               
Mehrzahl von Hof. Vergl. vorher. Die Flur lag vermutlich im unteren Kemmetetal.

100.Höhe, Auf der (Hüe)                                                                                   
Von ahd. Hohi = Bodenerhebung, Höhe, Hügel, Berg. Die Flur lag zwischen Löschgrund und Steinergrund.

101.Höllchen, Das (Magdloser Höllei)                                                                 
Eine kleine Holl am Magdloser Weg. Vergl. nachher Nr. 105. Eine kleine Holl lag auch am Schwebener Weg beim Bildstock.

102.Hohenfurth, Am, Beim, Im
Von ahd. furt = Furt, Bachdurchgang. „Hoch“ deswegen, weil sie höher als das Dorf lag und zwar im Kemmetegrund bei der Hohenfurth-Brücke aus neuerer Zeit (letzter, von der Straße nach Hauswurz nach links abgehender Weg vor dem Beginn des Waldes.

103.Hohenfurthsweg, Am                                                                                    
Ein Weg durch den Hohenfurth (vergl. vorher)

104.Hohen Rain, Am (Hochrain)                                                                                   
Ein hochgelegener Rain (Nr. 19). Er erstreckt sich im Kemmetegrund in der Höhe von Schmitts Stall jenseits der Kemmete.

105.Hohl,Die, In der (Holl)                                                                            
Von ahd. hol = Höhle. Loch, Schlucht, Talenge. Es handelt sich um die heutige Maigrabenstraße.

106.Hohlweg, Der                                                                                             
Der Weg durch die Holl. Vergl. vorher.

107.Holzweg, Der
Falls der Namen alt ist, handelt es sich um einen Weg zum oder durch ein Holz (ahd. holz = Gehölz, Wald). Später wurden alle Holzabfuhrwege so genannt. Der Holzweg lag im Kemmetegrund in der Nähe der Hohenfurth.

108.Hosenfelder Pfad, Der, Am                                                                    
Er begann an der heutigen Maigrabenstraße zwischen dem Anwesen Föller und Faust und verlief durch das Gebiet der Bergstraße Richtung Hosenfeld (Feld des Huso, Kurzform von Huswart).

109.Hübnersgraben, Der                                                                         
Waldflur oberhalb der Säubrück. Kaum vom Familiennamne Hübner (Besitzer einer Hube, meist 30 Morgen). Vielleicht abgefälscht aus Hühnergraben, Huhngraben (vergl. 110)

110.Hühnerwald, Am                                                                                 
Wohl kaum ein Wald, in dem sich Wildhühner oder (in Ortsnähe Haushühner) aufhalten. Vermutlich volkstümliche Umdeutung von Hunwald (ahd. Hohi, hun = Anhöhe). Die Flur lag links vom Magdloser Weg.

111.Huregraben, Der                                                                                     
Von ahd. horo = Sumpf, Morast. Er lag bei der Hurewiese (vergl. nachher).

112.Hurewiese, Die (Hoarewies)
Vergl. vorher. Die Flur lag oberhalb der Hohenfurth jenseits der Kemmete. Sie ist vielleicht identisch mit der Haderwiese (Nr. 76).

113.Hute, Auf der (Huth)                                                                                
Von ahd. huota = Aufsicht, Hüten des Viehs, dann Weideplatz. Die Flur lag im Stürig unterhalb des Friedhofs. Auch bei der Obereller befand sich eine Huth, vielleicht noch an anderen Stellen.

114.Huttengraben, Der                                                                                   
Vergl. Nr. 10 (Authengraben)

115.Hutwiese, Die                                                                        
Vermutlich identisch mit der Hute (vergl. Nr. 113).

116.Kemmete, Die, In der                                                                                 
Es handelt sich hier nicht um einen Bachnamen, sondern um den Namen des Tales, des Grundes (vergl. Wanne bei Dipperz). Vermutlich entstanden aus ahd. mad = das Mähen, das Gemähte, die Mahd. Zusammen mit Kollektivpräfix und Umlaut ge-mehde = Mähfelder (vergl. auch Grummet = Grünmahd). Der Name „Kemmete“ macht demnach eine Aussage über die landwirtschaftliche Nutzung des Tales. Auch der Name des Mähdkreuzes an der Straße Neuhof-Giesel ist wohl so zu erklären. Da das Wort Kemenate für einen Steinbau mit Kamin                   (lat. caminata) in Kemmete synkopiert wurde, hat Prof. Lübeck umgekehrt von Kemmete auf eine Kemenate (Burg) im Kemmetegrund schließen wollen und diese sogar als Herkunftsort zweier Fuldaer Fürstäbte angenommen (Ulrich und Heinrich von Kemnaten 1122 -27 bzw. 1127-33). Diese aber stammten aus Kemnaten bei Mönchröden im Kreis Neustadt bei Coburg.

117.Kemmetegrund, Im                                                                                    
War ein allgemeiner Flurname für das Kemmetetal, vor allem oberhalb der Hohen Furth.

118.Kemmetelanne, In der                                                                                   
Das im Fuldaer Land häufiger vorkommenden „Lann“ ist wohl durch Assimilitation aus Land (ahd. lanta =freies Land), ebene Fläche entstanden. Sie lag rechts der Straße nach Hauswurz, nach der Rommerzer Dick.

119.Kemmete Mühle, Bei der                                                                         
Wohl eine Flur am Ende der Rommerzer Gemarkung bei der Neubrück in der Nähe der zur Kauppener Gemarkung gehörigen Unterkemmetemühle. „Mühl“ kann aber auch ein Weideflurname sein. vergl. Nr. 165

120.Kemmete Pfad, Der                                                                                  
Er lag am Rödelweg.

121.Kemmetewiesen, Die                                                                                 
Es waren Wiesen im Kemmetegrund oberhalb der Hohenfurth. Sie hießen auch Mühlwiesen (vergl. Nr. 169).

122.Kirchpfad, Am
Es war der Pfad (Nr. 18) vom Rommerz zur Pfarrkirche St. Michael in Opperz. Er ist wohl mit dem heutigen Stürigweg von Rommerz nach Neuhof identisch.

123.Kleine Grund, Der, Im                                                                     
Kleiner Grund (Nr. 13) in der Nähe des Großen Grundes bei der Schweberich.

124.Kleine Wiese, Die                                                                                         
Sie hieß auch Bartlochwiese. Siehe Badlochwiese Nr. 12

125.Krautgarth, Der                                                                              
Entweder von ahd. krut = Kraut, Kohl oder Umlaut von Gereuths = Rodung (vergl. Nr. 128) „Garten“ vergl. Nr. 60. Die Flur lag über dem Eichacker.

126.Kreuzacker, Der Auf dem (Krüzacker)                                                       
Acker Nr. 1 bei dem ein Kreuz stand oder von Gereuths = Rodung (vergl. nachher).

127.Kreuzdorf, Das Am, Beim Im (Krüzdürf)                                                    
Da der Name Kreuzdorf schon im 16. Jahrhundert urkundlich erscheint, müßte das heutig Steinkreuz  (um 1900) einen Vorgänger aus Holz gehabt haben, oder es handelt sich um einen alten Rodungs-Flurnamen Reuth von ahd. riuten = roden, urbar machen mit Killektiv-Präfix Ge-Reuth. „Dorf“ vergl. Nr. 38.

128.Kreuz Dornhecke, Die (Krüz Dornhecke)                                                 
Von ahd. dorn = Dorn, Stachel, Dornstrauch, (zu „Hecke“ vergl. Nr. 82) Dornhecken  dienten häufig als natürliche Umwehrung einer Siedlung. Die Flur lag am Magdloser Weg. „Kreuz“ vergl. vorher.

129.Kreuzeller, Die (Krüzeller)                                                                                     
„Eller“ vergl. Nr. 17 „Kreuz“ vergl. vorher. Die Krüzeller lag links vom oberen Magdloser Weg.

130.Kreuzgrund, Der, Im (Krüzgrund)                                                              
Ein Grund (Nr. 13) beim Kreuzdorf im Kuchengrund.

131.Kriegerspfad, Der                                                                                   
Pfad beim Kriegsrain (vergl. nachher). Er ist identisch mit dem Buchenröder Pfad.

132.Kriegsrain, Am                                                                                          
Von mhd. kriec = Anstrengung, Streben, Streit, Krieg. Davon Krieger = Kämpfer? Der Familienname Krieger (Grieger) geht in der Regel auf Gregor (grich. Wächter) zurück. Waldflur jenseits der Kemmete oberhalb der Hohen Furth.

133.Krumme Acker, Der                                                                                
Ein Acker (Nr. 1) der nach seiner gekrümmten (ahd.chrump = krumm, gebogen) Form benannt ist. Vielleicht identisch mit dem Querchen Acker auf dem Stück.

134.Kuchengrund, Der, Im, Am (Küchengrund, Kochengrund)                       
Ein Grund (Nr. 13) in den Quellen oder Grundwasser heftig hervorquellen (ahd. chochan = kochen, wallen, sprudeln). Die Flur lag am Remerzer Weg vor dem Aussiedlerhof links.

135.Küppel, Der (Das Küppelchen)                                         
Verkleinerungsform von Kuppe (lat. cuppa, mhd. kuppe) für Bergspitze (verwandt: Kopf, Kuppel, Gipfel, Kofel, Kipfel). Küppelchen ist eine doppelte Verkleinerung. Das „Küppellei“ lag im Kuchengrund und ist eingeebnet worden.

136.Kutschenweg, Am                                                                                
Ein Weg den die herrschaftliche Kutsche (ung. Kocsi = Wagen aus Kocs, Pferdedroschke) vom Neuhöfer Schloß zum Rommerzer Schlösschen benutzte. Er führte durch das Gelände rechts der unteren Kemmete (Birkengrund).

137.Läerbeete, Die (Läerbeeterei)                                                             
Von ahd. betti =Bett, Lagerstätt, Schlafstelle (der Schafe?) oder Ackerbeet. „Läer“ aus Läger, Lager (Schaflager vergl. nachher) zusammengezogen. Das Remerzer Schaflager war in Beete aufgeteilt worden.

138.Läger, Der, Am (Remerzer Läer) Der Am (Remerzer Läer)              
Die Stelle, wo das Vieh nach dem Weidegang lagert (ahd. legar). Es handelt sich um das Remerzer Schaflager (Nr. 197):

139.Lager, Am ( Läer, Ober-, Unter-, Hinter-, Vorder-Läer)
Kurzform von Schaflager (siehe Nr. 222). Verwandt ist wohl ahd. lari = Ödland, Weideplatz, Viehlager.

140.Landwehr, Auf der (Landwehr)
Von ahd. land = Land, Feld und ahd. weri = Befestigung. Eine Landwehr war eine Anlage mit Graben, jWall und Hecke, um ein Stück Land vor Beeinträchtigung von außen (auch Tiere) zu schützen. Die Rommerzer Landwehr lag im Remerz hinter dem Aussiedlerhof links am Abhang des Trommbergs.

141.Lange Strauch, Der (Kreischesch Struch)                                              
Von mhd. struch = Strauch, Gebüsch, Hecke, Wald. „Kreischesch“ ist  der Hausnamen ( von Kreiser = Flurhüter). Die Flur lag links der Straße nach Hauwurz im oberen Kemmetegrund bei der Neubrück.

142.Lange Streich, Der
Von ahd. strich = Landstrich, Streifen oder vonmhd. streich = Schlag, Hieb, Rodung. Oder Mehrzahl „Sträuch“ (vergl. vorher). Lag bei der Hohenfurth jenseits der Kemmete.

143.Lange Wiese, Die (Langwiesen)                                                  
Eine Lange Wiese Nr. 7 im Kemmetegrund.

144.Laßlützhecken, Die                                                                 
Dreigliederiger Flurname: Zu „ Hecken“ vergl. Nr. 81 zu „Lütz“ Nr. 156. „Laß“ bezeichnet wohl eine Flur, die zum Gebrauch überlassen wurde (Laßgut). Die Flur lag beim (Schnieresch) Eckgraben.

145.Lauter`sche Hofwiese, Die                                                                        
Wiese (Nr. 7) der in Ellers zeitweise begüterten Herrn von Lauter (zu Schlüchter?). Sie lag bei einem Hof oder einer Stelle eines früheren Hofes (vergl. 98) in Richtung Neustadt bezw. Schweben, vermutlich außerhalb der Gemarkung Rommerz.

146.Leder, Am                                                                                        
Entweder Anspielung auf den Boden, der zäh wie Leder (ahd. ledar) ist, oder von ahd. leddo = Ton, Schlamm. Oder aber volkstümlich Umdeutung von Läer (vergl. 137 bis 140) die Flur lag zwischen Röhrig und Birkengrund schon auf Neustädter Gemarkung.

147.Leimkaute, Die (Leimekutt)                                                                      
Von ahd. kute, kaut = Bodenvertiefung, Grube, Loch und
ahd. leimom, lim = Lehm, Leim, klebrige Masse. Es war eine Lehmgrube rechts von der Holl in der Flur „Am Stück“.

148.Leimenkautner Weg, Am                                                                       
Weg zur oder durch die Flur Leimenkaute (vergl. vorher).

149.Linde, Bei der (Lenge)                                                                         
Von ahd. linta = Lindenbaum. Die Flur lag vermutlich in Wahnhütteen. Wohl kaum die vermutliche Rommerzer Dorflinde bei „Lenges“ (alte Haus-Nr. 1).

150.Lingeheinze Fahrt, Die (Lüngheinze Fahrt)                                             
Von ahd. vart = Durchfahrt, Fahrweg. Sie lag beim Lingeheinze Küppel (vergl. nachher).

151.Lingehheinze Garten, Am                                                                  
Wohl ein Pflanzgarten (Nr. 60) am Lingehienze Küppel (vergl. nachher).

152.Lingeheinze Küppel, Der (Lingeheize Kopf)                                               
Ein Küppel (Nr. 135) links vom Weg zum „Alten Schacht“ (Schacht II) oberhalb der beiden wüst gewordenen Höfe „Lenge“ (von Linde) und Henne (Heinz, Heinrich) im Lützgrund.

153.Löchertswiesen, Die (Löcherto Wiesen)                                              
Wiese bei den Löchern (ahd. loh = Loch, Höhle)? Oder von lochard: ahd. loh = Gehölz, Wand und hardt =Wald, also eine Tautologie. Die Flur lag im Kemmetegrund bei Wanhütten unterhalb der Waldflur Schwebener Loch.

154.Löschberg, Der                                                                                                    
Im Marburger Flurnamenarchiv ist neben dem Bäschgrund auch ein Bäschberg verzeichnet. Es handelt sich wohl um einen Lesefehler und es muß Löschberg, Läschberg

155.Löschgrund, Der (Leschgraund)                                                         
„Lösch“ vermutlich Umlaut Liesche = Sumpfiges Wiesenglände,Au (ahd. lisca, mhd. Liesche = Rohrkolben, Binse, Sumpfkraut). Zu „Grund“ vergl. Nr. 13. Die Flur lag rechts der Straße nach Neuhof. Es handelt sich wohl um den Bäschgrund des Marburger Flurnamenarchivs (Lesefehler).

156.Lütz, Im Zum , Hinter dem                                                          
Entweder vom ahd.luzil (engl. little) =klein, also kleiner Grund oder Lützbach von ahd. hlutara = lauter, rein. Der Lützgrund gehörte ursprunglich teilweise zur Rommerzer Gemarkung. Das Dorf (villa) „Luzes“ wird 1241 erstmals erwähnt und war 1370 noch bewohnt.

157.Lützgrund, Im                                                                                        
Vergl. vorher und Nr. 13

158.Lützhecke, Die                                                                                     
Vergl. vorher und Nr. 81

159.Lützweg, Am                                                                                                      
Vergl. vorher und Nr. 52

160.Lützwiesen, Die                                                                                               
Vergl. vorher und Nr. 7 


161.Magdloser Weg, Am (Madelser Weg)                                                
Der vom Kreuzdorf ausgehende Weg nach Magdlos. Elliptischer Ortsname von Machtolf = mächtiger Wolf.

162.Maigraben, Der, Im, Am (Mehabe)                                                          
Wohl durch Prosthese entstanden aus „zum Eikgrabe, (Eichgraben, Eckgraben). Vergl. Nr. 41 und 42.

163.Mittelmühl,Die (Mettlmöl)                                                                     
Mühle (Nr. 22) in der Mitte zwischen Ochsen- und Bobelsmühle. Hausname „Möllesch“.

164.Mittelwiese, Die                                                                                      
Eine Wiese in der Mitte zwischen anderen Fluren? Vielleicht aber sind die Mittel-Flurnamen eine volksetymologische Umdeutung des Weideflurnamens, Müll, Mühl. Vergl. nachher.

165.Möllacker, Auf dem                                                                                
Ein Acker (Nr. 1) auf einem Möll, Mühl = Weideplatz (von ahd. malan = mahlen, fressen). Vielleicht aber auch vom verwandten ahd. mulin = Mühle, da die Flur zwischen dem Remerzer Weg und einem Mühlgraben (der Engelsmühle) lag.

166. Möllesch Born, Der (Das Möllesch Böennei)                                             
Ein Brunnen unterhalb der Mittelmühle („Möllesch“).

167.Mühlacker, Der, Am, Auf dem                                                       
Acker (Nr. 1) auf einem Mühl = Weideplatz (vergl. vorher). Er lag am Schwebener Weg.

169.Mühleller, Die                                                                                         
Eine Eller (Nr. 17), die als Mühl = Weideplatz diente (vergl. vorher). Eine Mühlwiese lag im Kreuzdorf, eine weitere Mühl- oder Steinwiese (vergl. 246) im oberen Kemmetegrund bei der Unteren Kemmetemühle.

170. Mues, Vor der                                                                                                       
Von ahd. musa, mose = Moor, Moor, Sumpfgebiert. Die Flur lag an der Gemarkungsgrenze nach Schweben, wo es eine Museau und eine Mußwiese gab.

171. Neue Brücke, Die Neubrück,
Eine neu erbaute Brücke (ahd. brucca = Bachübergang) im Kemmetegrund am oberen Ende der Rommerzer Gemarkung unweit der Unteren Kemmetemühle. Manche Brücken-Flurnamen gehen aber auch auf  ahd. bruoch = Bruch, Sumpfwiese zurück. Als Neubruch bezeichnet man das aus Wald, Wiese oder Ödland neugewonnene umgebrochene Ackerland.

172. Neuhöfer Heuweg, Der
Ein Weg auf dem die Neuhöfer Bauern Heu abfuhren (vergl. Nr. 93). Er lag bei der Äsch und dem Kirchpfad. Es handelst sich also um den beim Heiligenstöckelei beginnenden Oberweg.

173. Neulager, Das Neuläer                                                                                    
Es war ein neues Schaflager (Nr. 139) oberhalb des alten Hochbehälters, in der nähe des neuen Hochbehälters.

174. Neustädter Heuweg, Der                                                                                   
Ein Weg, auf dem die Neustädter Bauern Heuabfuhren (vergl. 93). Er lag bei der Schweberich.

175. Nossenwiese, Die
Vielleicht aus Nassenwiese umgelautet. Eher aber ein alter Weideflurname von ahd. giniozan = genießen, ergreifen, fressen (vergl. Genosse, Nießbrauch). „Nösser“ (eigentlich Genießer, Fresser) war im Fuldaerland eine Kollektivbezeichnung für Hausvieh. Die Flur lag beim Ochsenrain (Osserrain), so dass Nossewiese auch durch Vorschaltung eines Nasallautes vor Ossewies entstanden sein könnte.

176.Obere Rain, Der (Oberrain)                                                                             
Ein Rain (Nr. 19) im oberen Kemmetegrund jenseits der Hauswurzerstraße. Er ist vielleicht identisch mit dem „Hohen Rain“ (Nr. 104).

177. Obereller, Auf der                                                                                   
Identisch mit der Eller (Nr. 46) an der Hauswurzer Straße rechts vor dem Forsthaus.

178. Obere Tannen, Die                                                                                        
Wohl identisch mit den (oberen) Fliedener Tannen (Nr. 51).

179 Obergrund, Im, Am                                                                                          
Wohl identisch mit einer der unter „Grund“ (Nr. 70) genannten Fluren.

180. Oberweg, Der, Am
Der beim Bildstock Richtung Neuhof beginnende und zum Grillplatz (alter Hochbehälter) führende Weg.

181. Ochsenbronn, Beim (Ossebronn)                                                                    
Ein Bronn (Nr. 15) am Ochsenrain (vergl. nachher).

182. Ochsenbronnswiese, Die (Ochsenbornswiese)                                      
Eine Wiese (Nr. 7) beim Ochsenbronn (vergl. vorher und nachher).

183. Ochsenmühle, Die, Bei der (Ossemühl)                                                       
Mühle entweder von ahd. mulin = Mühle oder ein alter , damit verwandter Weideflurname Mühl von ahd. malan = mahlen, fressen, weiden. Ossen ist Umlaut von Asen (ahd. azzan = äsen, fressen, weiden) für Weideplatz. Das Wort „Ochsen“ ist wohl damit verwandt (eigentlich Äser, Fresser). Ossenmühl wäre dann eventuell eine tautologische Bildung (zweimal dasselbe).

184. Ochsenrain, Der, Am, Beim, Vor dem (Osserain)                                            
Ein Rain (Nr. 19) beim Ossen, Asen = Weideplatz dient (vergl. vorher).

185. Pfadwiese, Die (Poadwies)
Wiese (Nr. 7) an einem Pfad oder durch die ein Pfad (Nr. 18) führte. Sie lag im Kemmetegrund in der Höhe von Schmitts Stall jenseits der Kemmte beim Hohen Rain.

186. Pfarrwiese, Die (Poarrwies)
Eine Wiese, die der Pfarrei gehörte. Sie lag bei der Franzosenwiese in der Flur Wannhütte. Die Herkunft des Wortes Pfarrei ist dunkel.

187. Pfortsbronn,Am                                                                                         
Vielleicht von Furts-Brunn (Nr. 102 Furt). Er lag bei der herrschaftlichen Aspenwiede im Remerz.

188. Plenterschlag, Im
Von mhd. slac. = Holzeinschlag, Rodung. „Plenter“ unklar. Waldflur jenseits der Kemmete hinter den Kriegersrain.

189. Postwiese, Die                                                                                              
„Post“ von lat. posita statio = festgelegte Station, Posten. Sie soll der Poststelle in Neuhof gehört haben und lag unterhalb der Schlagmühle.

190. Querche Acker, Der                                                                                    
Acker (Nr. 1), der quer zu anderen Fluren lag  (ahd. twerhi = quer, zwerch, schräg, verkehrt). Er lag auf dem Stück.

191. Quell, Das                                                                                                      
Von ahd. quellan = schwellen, überfließen. Flur bei einer Quelle im unteren Kemmetetal Richtung Neuhstadt. Vielleicht gab es mehrere Fluren dieses Namens. Vergl. auch nachher (Quille).

192. Quellwiese, Die                                                                                          
Wiese (Nr. 7) bei der vorher genannten oder einer anderen Quelle.

193. Quille,Die Bei der (Quill, bei den Quielen)                                            
Umlaut von Quelle ( vergl. vorher). Eine Ritzels Quill lag im Remerz, eine Büdhätte (Hausname) Quill links der Hauswurzer Straße.

194. Reiherhals, Der, Am                                                                                            
Wohl kaum eine Flur in Form eines Reiherhalses. Vielleicht Umlaut und volksetymologiesche Umdeutung eines Flurnamens aus Ried (ahd. hriot = Sumpfgelände) und Halde, Hahl (ahd. halda = Abhang ).

195. Remerz, Das, Im, Am, Zum (Rämerz, Rehnerts)                                            
Eine Wüstung in der Verlängerung der Forststraße (Remerzer Weg) beim Aussiedlerhof. Die Siedlung wird erstmals Urkundlich im Jahre 1330 als „Reinbrets“ neben Opperz, Schweben und Rommerz genannt. Der elliptische Ortsname enthält den Personennamen Reginbrecht, Rembrecht (Leuchtender Rater). Die im Salbuch 1712 bevorzugte Form Rehnerts würde eher auf Reginhard (Harter Rater), die 1553 bezeugte Form Reimers mehr auf Reginmar (Berühmter Rater) hinweisen.

196. Remerzer Läger, Der, Beim (Läer)                                                                     
Vergl. Nr. 138 (Läger).

197. Remerzer Schaflager, Am                                                                            
Vergl. vorher und Nr. 222 (Schaflager).

198. Remerzer Weg, Der, Am                                                                               
Er führte vom Kreuzdorf ins Remerz.

199. Remerzwiese, Die                                                                                
Eine Wiese im Remerz.

200. Riedpfad, Der                                                                                                   
Ried hier nicht von ahd. hriot = Sumpf, sondern Umlaut von ahd. reod = Rodung. Der Pfad zweigt vom Weg zum Alten Schacht im Wald links ab und führt am Lingeheinzeküppel entlang zur alten Dorfstelle (Wüstung) im Lütz.

201. Riegelacker, Der, Am (Die Riegeläcker)                                                                  
Ein wie ein Riegel (ahd. rigil = Querholz, Stange) quer liegender Acker (Nr. 1). Die Riegeläcker liegen links vom Weg zum Friedhof.

202. Rittersrod, Das, Im, Am (Rödersroth)                                                                   
Eine tautologische Bildung: zweimal ahd. reod = Rodung. Durch die Flur führt die Hauswurzer Straße oberhalb von Schmitts Stall, Höhe der S- Kurve.

203. Rodt,Im (Roth, Röd)                                                                                      
Von ahd. reod. = Rodung oder hhriot = Ried, Sumpfgebiet. Lag oberhalb des Friedhofs.

204. Rodtacker, Der                                                                                           
Acker (Nr. 1) auf dem Rodt (vergl. vorher).

205.Rödelweg, Am, Auf dem, Über dem,                                     
Verkleinerungsform von Rodt, oder durch Konsonantenwechsel aus Röderweg, (Nr. 208). Mit diesem wohl identisch.

206. Rödersgrund, Im, Am (Rädersgrund)                                                          
Grund (Nr. 13) im oder am Rodt (vergl. vorher). Lag vor dem Friedhof links.

207. Röderweg, Am (Rötherweg, Rödweg)                                                              
Weg durch oder am Rödt (vergl. Nr. 203). Die Flur lag rechts vom oberen Fuchsberg. Wohl identisch mit dem Rödelweg.

208 Röhborn, Am, Beim (Röhnborn)                                                                     
Born (Nr. 15) auf einem Röh (ahd. hriot = Ried, Sumpfgebiet). Die Flur lag rechts der Mühlenstraße vor der Bobelsmühle.

209 Röhrig, Im, Am, Auf dem, Vor dem                                                               
Von ahd. ror = Schilfrohr, Röhricht mit Kollektiv. Suffix-ig.

210. Röhrigwiesen,Die                                                                                           
Wiese (Nr. 7) im oder beim Röhrig (vergl. vorher).

211. Rommerz                                                                                                          
Es handelt sich um einen elliptischne Ortsnamen: Das Grundwort ist weggefallen (ursprünglich Rommerzhof, Rommerzdorf o. ä.). Im Bestimmungswort möchte man zunächst den Personennamen (des Gründers) Rumhard, Romhard (der berühmte und harte) vermuten. Nach der ersten urkundlichen Form um 1160 „Rumundes“ hieß der erste Siedler aber wohl Hruotmund, Ruhmund (der berühmte Schützer).

212. Rundwieschen, Das                                                                                 
Kleine, nach ihrer runden Form benannte Wiese bei der Büdhätte Dall.

213. Säubrücke, Die, Bei der                                                                              
Entweder Brücke (ahd. brucca = Knüppeldamm, Bachübergang, Brücke) oder Bruch (ahd. bruoch = Sumpfwiese), wo der Säuhirte mit seinen Säuen lagerte. Oder aus Sauerbruch = Bruch mit saurem, schlechtem Gras.

214 Sauergrund, Im                                                                                               
Von ahd. sur, sor = Sumpf, sauer, schlechter Boden. Zu Grund vergl. 13.

215. Sauer Heeg, Die (Scholtese Sauer)                                                            
Vergl. vorher und Nr. 86. Die Flur lag im Kemmetegrund bei der Hohenfurth. Scholtese ist Hausname Schultheiß.

216. Sauerwiese, Die (Scholtese Sauerwies)                                                       
Vergl. vorher und Nr. 7. Sie lag am Schwebener Weg links. Eine weitere lag bei der Bobelsmühle. Es gab vielleicht noch mehr Sauerwiese.

217. Schäferei,Die (Kreuzdorf)                                                                                 
Es war der herrschaftliche (fürstliche) Schafhof an der Stelle des heutigen Schlösschens (altes Forsthaus) im Kreuzdorf.

218. Schäfers Buch, Beim
ein Bug ( Buch, Anhöhe, vergl Nr. 28) hinter dem neuen Schaflager, beim Lingeheinze Küppel. Es soll dort auch eine Buch (ahd. Buchonia) gestanden haben.

219. Schafacker, Der                                                                                                 
Ein Acker (Nr.1) auf dem früheren Schaflagerr oder in seiner Nähe. Er lag am Stück.

220. Schafbeete, Das (gemeine)                                                                          
Von ahd. betti = Bett,, Liegestatt, Ackerbeet, Gartenbeet. Liegestatt von Schafen loder wahrscheinlicher Ackerbeete auf einem früheren Schaflager. Es handelte sich um eine Almende (Gemeindeeigentum). Die Flur lag beim Hirtsgrund am Schwebener Weg.

221. Schafgrund, Der                                                                                                  
Ein Grund (Nr. 13) wo Schafe weideten oder lagerten. Oder beim Kreuzdorfer Schaflager. Er lag beim Magdloser Weg.

222. Schaflager, Das, (gemeine, das herrschaftliche)                                            
Von ahd. legar = Lager, Liegestatt, . Das gemeinsame Schaflager lag am Stück oberhalb der Eichäcker, das „Neulager“ (Nr. 173) noch weiter oben beim Hochbehälter. Das herrschaftliche Schaflager ist identisch mit dem Remerz (Nr. 197).

223. Schafwiese, Die (herrschaftliche, gemeine)
Wiese (Nr. 7) wo Schafe weideten oder lagerten. Die herrschaftliche lag wohl im Kreuzdorf oder Remerz, die gemeine im Kemmetegrund.

224. Schindrasen, Der (Schengroase)
Der Rasen (Nr. 20), wo der Schinder (ahd. scinden=schälen, enthäuten) oder Abdecker dem toten Vieh die Haut abzieht (häufig auch Schindanger genannt). Die Flur lag in der nähe der Titis Dännerei.

225, Schlägen, Vor den
Von mhd. slac=Holzeinschlag, Rodung mit der Axt. Vermutlich in der Nähe des gemeinen Schaflager

226, Schlägheeg, Die
Eine Heeg (Nr. 86) in einem Holzeinschlag, einer Rodung (vergl. vorher). Lage ist unbekannt.

227, Schlägweg, Am (Schleichweg)
Ein Weg zu den Schlägen. Vergl. vorher. Die Lage ist unbekannt. Schleichweg ist eine volksetymologische Umdeutung.

228. Schlagmühle, Die
Eine frühere Ölschlagmühle links der Hauswurzer Straße am Ende des Ochsenrains.

229. Schlagwiese, Die (Schloawiese)
Eine Wiese unterhalb der Mittelmühle ("Möllesch"), die auch zeitweise eine Ölschlagmühle war. 

230. Schmierofen, Am
Hier befand sich im 19. Jahrhundert eine Teerbrennerei, in deren Ofen Wagenschmiere gewonnen wurde. Die Flur liegt am Weg zum Fliedener Ortsteil Weinberg rechts am Beginn des Waldes. Von ahd. smero=Fett, Schmiere und ahd. ovan=Glutpfanne, Feuerschüssel, Ofen.

231 Schöpfen, Beim (Schopfen)
Wohl nicht vom Wasserschöpfen, sondern vom ahd. scoph=Schopf, Schoppen, eine alte Bezeichnung für ödes Land, Röhricht, Bruch. Die Flur lag beim Stürich.

232, Scholtese Rain, Der
Ein Scholtese (Hausname von Schultheiß) gehöriger Rain (Nr. 19). Er lag links der Straße nach Hauswurz hinter der Büdhätte Dall.

233, Schrodtwiese, Die
Vielleicht von ahd. scrot=Schnitt, Hieb (vom Heumachen?), dann abgeschnittenes Stück. Schrotwege waren Kieswege (ahd. scrotan=schroten, zerkleinern). Lage unbekannt.

234, Schulwieschen, Das (gemeine)
Es diente zur Unterhaltung der Schule bzw. des Lehrers und lag beim heutigen Feuerwehrgerätehaus neben der Aspenwiese.

235, Schulwiese, Die
Vergl. vorher. Sie lag im Kemmetegrund unterhalb der Dürrewies bei der Pfarrwiese und Franzosenwiese.

236. Schwebener Loch, Im (Schwebener Löcher)
Vielleicht von ahd. loh=Loch, Bodenvertiefung. Eher aber von ahd. loh=Wald, da es sich um eine Waldflur über der Hohen Furth handelt. "Schweben" wohl von ahd. suab=Sumpf, Moor. Mit den anderen Schwebener Flurnamen besteht nur ein sprachlicher Zusammenhang.

237. Schwebener Tannen, Die (Schwebener Dännerei)
Ein Tannenwald am Schwebener Weg. Wohl ein Teil der Fliederner Tannen.

238. Schwebener Weg, Am
Weg zum Nachbardorf Schweben. Ortsname (806 Suabriot) von ahd. suab=Sumpf, Moor und ahd. reod=Rodung).

239. Schweberich, In der
Von ahd. richi=Bezirk, Gelände, Bereich und ahd. suab=Sumpfgelände. Die Flur erstereckte sich links des Schwebener Wegs Richtung Schweben.

240. Schwebericher Acker, Am
Ein Acker (Nr. 1) auf der Schweberich

241. Schwebich, In der
Aus Schweberich zusammengezogen oder ahd. suab. mit Kollektiv-Suffix-ich. Lage wie vorher.

242. Semmeswiese. Die (Sömmeswiese)
Vermutlich aus Semigswiese, Sämgeswiese von ahd. semida=Riedgras. Die Flur lag rechts vor der Säubrücke.

243. Speesberg. Am (Spersberg)
Von ahd. spioz=Spieß, Spitze, Rute, Gestraüch. Der Speesberg war die Anhöhe beim Bildstock Richtung Neuhof Richtung Heiligenrain (Alter Neuhöfer Schießstand)

 244. Steiner. Der
Wohl Stein mit Kollektiv-Suffix -ahi: Steinich, Steiner. Nach Schoof aus Steinberich (Steinberg) verkürzt. Es war ein Hügel beim Löschgrund Richtung Neuhof. Vielleicht identisch mit der Höh (Nr. 100).

245. Steinergrund, Im
Ein Grund (Nr. 13) beim Steiner unterhalb des Löschgrundes.

246. Steinete Wiese. Die
Steinet, Steinich ist Stein mit Kollektiv-Suffix. Vermutlich mit der vorhergehenden identisch.

247. Steinwiese, Die
Eine steinige Wiese oder Wiese an einem Stein (ahd. sten). Sie Wrude auch Mühlwiese (Nr. 169) genannt und lag im oberen Kemmetegrund unweit der Unteren Kemmetemühle.

248. Stockacker, Der
Ein Acker, Nr. 1 auf dem Wurzelstöcke, Baumstümpfe (ahd. stoc) stehengeblieben sind oder bei einem Stock als Grenzpfahl. Er lag in der Gegend der heutigen Oderstraße.

249. Stöckelei, Am
Doppelte Verkleinerung (Stück-el-chen) von Stück (vergl. Nr. 255). Die Flur mit einem Born lag links vom unteren Fuchsberg unterhalb Firles. Vielleicht kommt der Namen auch von Brunnen-Stock.

250. Sträuchen, Vor den, Auf den
Mehrzahl von Strauch (vergl. nachher) Vergl. auch Nr. 143 (Lange Streich).

251. Strauch, Der, Im (Struch)
Von mhd. struch=Strauch, Bebüsch, Hecke, Wald. Es handelt sich um Kreischesch (Hausname) Struch bei der Neubrücke am oberen Ende der Rommerzer Flur im Kemmetegrund.

252. Straußacker, Der (Strußacker)
Wohl vom Strauchsacker, d. h. Acker an einem Strauch (vergl. vorher). Die Flur lag links vom Magdloser Weg.

253. Streiche, Die
Vermutlich Umlaut von "Sträuche". Dann mit Nr. 249 identisch. Vergl. aber auch vorher.

254. Strichwiese, Die
Volkstümlich damit erklärt, daß sie verstrichen (versteigert) wurde. Vergl. aber auch vorher.

255. Stück, Auf dem,  Am
Von ahd. stucki=Stück, abgetrennter Teil, Bruchstück, Slurstück. Oder Rodungsname von ahd. stoc=Wurzelstock, Baumstumpf. Es ist das Gelände beiderseits der Maigrabestraße.

256. Stückfeld, Am
Von ahd. feld=freies Land, Flur, Ackerfeld auf dem Stück (vergl. vorher).

257. Stürig, Am, Vor dem, Unter dem (Stüdig)
Die ältere Form weist hin auf ahd. studa=Staude, Strauch, Busch mit Kollektivsuffix-ig. Der Stürig lag unterhalb von Rommerz links der Kemmete.

258. Stürigsau, In der (Stüdigsau)
Von ahd. ouwa=Au, Flußniederung, Tal, Wiese. Zu "Stürig" vergl. vorher. Die Flur lag größtenteils schon in der Gemarkung Neuhof.

259. Stürigsweg, Am (Stüdiger Weg)
Der Weg durch den Stürig (Verlängerung der Mühlenstraße).

260. Tannen, An den, Vor den
Identisch mit den Fliedener Tannen (Nr. 51 und 178 Obere Tannen).

261. Tannenwald, Am, Beim (herrschaftlichen)
Von ahd. wald. Ebenfalls identisch mit den Fliedener Tannen (Nr. 51).

262. Tannenweiher, Beim
Ein Weiher (ahd. wiwari=Fischweiher) bei den Fliedener Tannen. Wohl identisch mit dem heutigen Dieborn - Weiher, rechts der Straße nach Flieden.

263. Trift, Die (gemeine)
Von mhd. trift=Viehtrieb, Weideweg, Weide. Sie lag beim Hahl bzw. beim Schaflager. Es gab vielleicht mehrere (gemeine) Triften.

264. Trinkborn, Beim
Umlaut von ahd. trenka=Viehtränke. Zu "Born" vergl. Nr. 15. Die Flur lag in der Nähe der Kemmete Richtung Ellers.

265. Trommberg, Der, Am, Vor dem
Wohl durch Prosthese entstanden aus "der hohe Berg, d`r Homberg (ahd. hohi=hoch, Höhe).

266. Unterlützwiese, Die
Wiese (Nr. 7) im unteren Lützgrund ber der Wüstung Lütz (Nr. 156).

267. Uthengraben, Im, Über dem
Identisch mit Authengraben, Huttengraben (vergl. Nr. 10).

268. Vordergarth, Der
Auch "beim Dorf" genannt. Zu "Garten" vergl. Nr. 60.

269. Wahnhütten, Die, In der, Zur (Wainhütten)
Eine Wütstung im Kemmetegrund, die urkundlich erstmals 1353 als "Dorf zu Wainhütten" genannt wird. Man hat den Orstnamen als Umlaut von "Wohnhütte" erklären wollen oder auch mit ahd. wanna=Becken, Gefäß, Wanne für die Form des Tales mit Hinweis auf die Wanne (Nebenfluß der Haune) bei Dipperz. Aber in beiden Fällen liegt ein Weideflurname zugrunde: ahd. win, wünne, wonne, wunni, wani=Weideplatz. Auch "Hütten" geht wohl nicht auf ahd. hutta=Hütte, Haus zurück, sondern auf huota=Aufsicht, Hüten, Weideplatz zurück, so daß ein tautologischer Flurname (zweimal dasselbe) vorliegt. Die Flur lag bei der Hohenfurt auf dem rechten Ufer der Kemmete.

270. Wahnhütte Furth, Beim
Vergl. vorher und Nr. 102. Eine Kemmete-Furt bei der Wüstung Wahnhütten.

271. Wald, Der (herrschaftliche)
Entweder identisch mit dem herrschaflichen Tannenwald (Fliedener Tannen), Nr. 51) oder aber Kollektivbezeichnung für den gesamten herrschaftlichen(fürstlichen) Wald, der einen großen Teil der Rommerzer Gemarkung umgab.

272. Waldung, Die (fürstliche)
Das Suffix -ung macht aus dem abstrakten Begriff "Wald" ein konkretes Stück. Welches hier gemeint ist, ist unklar. Es kann sich auch um eine Kollektivbezeichnung für den gesamten fürstlichen Wald handeln.

273. Waldwiese, Die
Eine Wiese, in einem Wald oder wo früher ein Wald stand. Sie lag im Kemmetegrund. Vielleicht identisch mit der Dürren Wiese (Nr. 40).

274. Wallpfad, Der 
Er führte von der Hauswurzer Straße durch die Gegend der heutigen vorderen Bergstraße und Wendelinusstraße. Er wurde für die Flurwallfahrt in der Bittwoche (Wallwoch) benutzt.

275. Wasser, Das, Beim, Am
Von ahd. wazzar. Es ist die normale, volkstümliche Bezeichnung für die Kemmete.

276. Weberwiese, Die
Wohl von mhd. wabern=schwanken, hin und her bewegen, also sumpfiger Boden. Die Flur lag an unbekannter Stelle im Kemmetegrund.

277. Wehnertsgärtchen, Das (Wohnersgärtchen)
Kleiner Garten (Nr. 60), der wohl nach dem Familienname Wehner (von Wagner, Wagenbauer) benannt ist. Der Umlaut "Wohnersgärtchen" könnte auch auf ahd. win, wonne=Weideplatz zurückgehen. Die Flur lag beim Remerzer Schaflager.

278. Wehners Ellerchen, Das (Wänesch Ellerei)
Vergl. Nr. 45 (Eller).

279. Wehners Flecken, Der
Vergl. Nr. 99 (Flecken) und vorher. Die Flur lag in der Hohen Furth.

280. Wehracker, Der, Am
Acker an einem Stauwehr (ahd. wari, Flechtwerk, Befestigung, Wehr). Die Flur lag zwischen Bowelsmühle und dem neuen Kemmetelauf. 

281. Wehrrasen, Der
Vergl. vorher und Nr. 20 (Bornrasen). Lage wie vorher.

282. Weiher, Der, Beim, Unter dem, Über dem (alten)
Von ahd. wiwari (lat. vivarium=Fischteich. Das Beiwort "alt" weist entweder auf einen neuen hin oder deutet an, dass er nicht mehr im Gebrauch war. Vermutlich einer der Dieborn - Weiher.

283 Weißbronn, Beim
Ein Brunnen (Quelle) mit hellem (ahd. wiz.=weiß, glänzend) Wasser oder in einer Wiese (Nr. 7). Er lag im unteren Kemmetetal Richtung Ellers.

284. Weißbornwiese, Die
Vergl. vorher und Nr. 7

285. Wohnersplätzchen, Das
Wohl Umlaut von Wehnersplätzchen. Kleiner Platz (lat. platea) auf dem ein Wagner (Wagenbauer, Wehner) arbeitet. Es lag an der Stelle des heutigen Hauses Mühlenstraße 4 (Fritzkaline).

286. Wolfskaute, Die, Auf der, An der
Vor ahd. kute, kaut=Bodenvertiefung, Grube, also wohl eine Fanggrube für Wölfe. Allerdings ist es umstitten, ob die zahlreichen Wolfs-Flurnamen wirklich auf Wölfe zurückgehen. Die Flur lag links der Straße nach Neuhof bei der Ägg (vor dem Bildstock).

287. Zahl, Der (Kemmetenzahl)
Vermutlich von ahd. zagal=Schwanz. Also ein langes, schmales Flurstück. Die Flur lag vermutlich im Kemmetegrund unterhalb des Hohen Rains.


      Hohenfurth
 Hohenfurth                                                                                                                                             

 
 Blick von der Bergstraße in`s Remerz                                                                                                     

rem 01 2011
   
© Heimat und Geschichtsfreunde Rommerz